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KoMiK

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Digitale Kooperationssysteme im Mittelstand: Innovative Kommunikations- und Kooperationsprozesse in der digitalen Arbeitswelt

Lücken schließen im vernetzten Geschäftsbetrieb

In der Wissensgesellschaft wird Kommunikation zur Währung. Was wie ein Slogan klingt ist sowohl für Mittelständler als auch Konzerne Realität: Da der Geschäftsbetrieb immer komplexer wird und die monolithischen Unternehmen von gestern beginnen, ihre bisher klar definierten Grenzen in unzähligen Arten von Partnerschaften, Konsortien, Projekten, Arbeitsgruppen oder Kooperationen zu verlieren, kann ein Zusammenbruch der Kommunikation oder Ineffizienz in der Zusammenarbeit zu verloren gegangene Geschäftsmöglichkeiten führen, produktive Vermögenswerte ungenutzt bleiben oder einfach Geld verschwendet werden.

Moderne Kooperationssysteme, sogenannte Enterprise Collaboration Systems (ECS), können eine Antwort auf diese neue Komplexität liefern. Das KoMiK-Projekt will darstellen, was Unternehmen benötigen und wie Kooperationssysteme eingesetzt werden können, um das Kooperationspotenzial der modernen Geschäftswelt voll auszunutzen.

Ziele und Vorgehen bei KoMiK

Das KoMiK-Projekt widmet sich den Anforderungen, Einfluss- und Erfolgsfaktoren für ein aktiv genutztes Kooperationssystem im industriellen Einsatz in einer detaillierten Längsschnittstudie. Das zu entwickelnde Analysetool betrachtet sowohl verfahrenstechnische und technologische Aspekte als auch weichere Faktoren wie die Akzeptanz der Technologie, Kommunikation und Training, sowie die Weiterbildung der Nutzer. Mittels der identifizierten Anforderungen wird ein Kooperationssystem ausgewählt und bei Wibu-Systems zur Anwendung gebracht, um die Auswirkung des neuen Systems und die Einführung in der Praxis zu beobachten und zu analysieren:

  • Wie wirkt sich der Einsatz des Kooperationssystems auf laufende Geschäfts- und Kommunikationsprozesse aus?
  • Wie beeinflussen Technologie-, Ablaufs- und Qualifizierungsthemen die Akzeptanz, Erfahrung und kompetente Nutzung des Systems?
  • Welche Anforderungen sind bei der Auswahl, Einführung, Nutzung, Dokumentation und laufende Weiterentwicklung des Systems zu beachten?
  • Hat das Kooperationssystem einen messbaren Einfluss auf Prozesse, den Zugang zu Informationen, die individuelle Arbeitsbelastung und Komplexität, eine höhere Produktivität und ein verbessertes kulturelles Erlebnis im Unternehmen?

Der Beitrag von Wibu-Systems

Als Anwendungspartner im KoMiK-Konsortium hat Wibu-Systems eine federführende Rolle in der Entwicklung und Leitung des Projekts von der anfänglichen Anforderungsanalyse bis zum Praxistransfer und der Bewertung des finalen Systems:

  • Teilhabe an der qualitativen und quantitativen Analyse der relevanten Prozesse und Anforderungen
  • Identifikation der Anwendungsanforderungen und Auswahl eines geeigneten Kooperationssystems
  • Einführung des ausgewählten Kooperationssystems und Unterstützung der begleitenden Forschungsaktivitäten durch Feedback und Zwischen-/Abschluss-Evaluierungen
  • Dokumentation der Projektergebnisse und Unterstützung/aktive Beiträge zur akademischen und öffentlichen Kommunikation des Projekts

Konsortium

Anwendungspartner

  • WIBU-SYSTEMS AG
  • Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG

Entwicklungspartner

  • iWorG
  • trilogIQa

Forschungspartner

  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • ISF München
  • Fraunhofer SCS

Förderung durch

Fkz.: 02L17C544
Fkz.: 02L17C544
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Europäischer Sozialfonds (ESF)
  • Europäische Union