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Wibu-Systems für Haiti - Wasser

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Gesunde Schule – starke Kinder

Die Geographie ist das Schicksal Haitis. Das Erdbeben von 2010 zerstörte Hunderttausende von Häusern, brachte das Leben auf der ganzen Insel kurzfristig zum Erliegen und gefährdete die Existenzgrundlage seither langfristig. Die danach folgenden extremen Regenfälle führten zu schweren Überschwemmungen, was zu einer schlimmen Choleraepidemie führte. Der Hurrikan Matthew verursachte 2016 verheerende Schäden und insbesondere die Küstengebiete erholten sich nur sehr langsam. Die Schwächsten der haitianischen Bevölkerung – vor allem die Kinder – wurden am stärksten getroffen.

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Die Geschichte hinter dem Projekt

Gemeinsam mit der Stiftung St. Luc baut die nph Kinderhilfe Lateinamerika katastrophensichere Schulen für Kinder und Jugendliche aus armen Familien in Slums und benachteiligten ländlichen Regionen Haitis. Für mindestens 12.000 Schüler im ganzen Land wurden bereits 32 Grundschulen wieder errichtet, die nach dem offiziellen Lehrplan unterrichten und junge Menschen inspirieren. Viele Lehrer haben jedoch ihre Sorge um den schlechten Gesundheitszustand der Kinder zum Ausdruck gebracht. Aufgrund der geografischen Lage und der oft angespannten sozialen Bedingungen an den Schulstandorten ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser, geschweige denn zum Gesundheitswesen, äußerst schwierig. Um diese Situation zu verbessern, konnten die nph-Partner im Laufe der Jahre mehrere Trinkwasseranlagen an verschiedenen Schulstandorten bauen. Erste Erfolge im medizinischen Bereich konnten auch durch den Einsatz mobiler Teams für vier Grundschulen erzielt werden. Dadurch sind die Kinder nachweislich gesünder und lernen besser. Daher ist es sinnvoll, dieses Konzept für möglichst viele Schulen zu übernehmen.

YOU = Water + Education

Ständige Projektförderung

NPH Haiti

Im Mai 2019 gelang es der nph Kinderhilfe, einen Zuschuss aus der SKala-Initiative für das Projekt „Gesunde Kinder – starke Kinder“ zu erhalten. Das Ziel des zweieinhalbjährigen Projekts, das von Juli 2019 bis Dezember 2021 dauert und ein Gesamtvolumen von rund 1,7 Millionen Euro hat, ist, die Gesundheit von 5.500 haitianischen Kindern im Alter von 3 bis 16 Jahren umfassend zu verbessern. Ein Ärzteteam der Stiftung St. Luc wird an 18 Grundschulen an verschiedenen Orten, genauer gesagt in Slums und ländlichen Regionen, eingesetzt, um die Kinder zu untersuchen und das Bewusstsein unter Lehrern und Eltern für die Bedeutung von Hygienemaßnahmen, Krankheitsprävention und Medizin zu fördern. In jeder Zielschule wird mithilfe von Brunnen, Zisternen und Aufbereitungssystemen zudem permanenter Zugang zu Trinkwasser hergestellt. Davon profitieren nicht nur die Familien der Kinder, sondern insgesamt 450.000 Menschen aus den umliegenden Gemeinden. Langfristig sollen lokale Gesundheitseinrichtungen identifiziert und in das Projekt einbezogen sowie Schulapotheken an geeigneten Standorten eingerichtet werden. Die Familienmitglieder von Schülern werden weiterhin durch Gesundheitskampagnen und an Elternabenden für die Gesundheit und Hygiene ihrer Kinder und Familien sensibilisiert.

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Zeitplan des aktuellen Projekts

  • Dezember 2019: Die ersten beiden Grundschulen verfügen über eine permanente Trinkwasserversorgung; Trinkwasserausschüsse wurden eingerichtet und geschult und die Einrichtungen werden effektiv verwaltet. Die Ausschüsse bestehen aus Schulpersonal und Eltern von Schulkindern.
  • Juli 2020: Mindestens sechs Grundschulen werden mit einer Trinkwasserversorgung ausgestattet sein.
  • Juli 2021: Alle 14 Schulen werden mit Trinkwasseranlagen ausgestattet sein (Vier Schulen sind bereits mit Anlagen ausgestattet).

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