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Wibu-Systems stellt auf der Formnext aus: IP-Schutz und Lizenzierung im 3D-Druck

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Verschlüsselungs- und Monetarisierungsmöglichkeiten für die additive Fertigung

Zur Formnext präsentiert Wibu-Systems seine Lösung zum effizienten IP-Schutz und zur Monetarisierung von Software der Lieferkette im Bereich additive Fertigung.

Wibu-Systems präsentiert während der Formnext, die Weltleitmesse für additive Fertigung und industriellen 3D-Druck, seine Lösungen zum IP-Schutz und zur Lizenzierung von Software und Daten. Die Formnext findet als Präsenzveranstaltung vom 16. bis 19. November in Frankfurt am Main statt. Viele weltweit führende Unternehmen aus diesem Bereich sind dort vertreten. Wibu-Systems präsentiert seine Innovationen auf der Sonderfläche des VDMA in der Halle 120 am Stand A01G.

Die additive Fertigung hat Einfluss auf die Weiterentwicklungen in der Industrie und hat das Potenzial, als Gamechanger viele Unternehmen und die Industrie weltweit zu verändern. Der 3D-Druck hat sich von einem Randthema spezialisierter Ingenieure und begeisterter Privatpersonen zu einem wichtigen Thema für die Fertigung, auch für die Großserienproduktion, entwickelt. Jetzt können Produkte und Komponenten vor Ort hergestellt werden, ohne von komplexen, langsamen und – wie das Jahr 2021 gezeigt hat – potenziell instabilen Lieferketten abhängig zu sein. Gleichzeitig bekommen Unternehmen aus der Industrie die Möglichkeit, innovative Geschäftsmodelle zu etablieren. Zusätzlich können komplexe Formen dargestellt werden, was völlig neuartige Produkte mit neuen Eigenschaften ermöglicht. Auch der Grad an Individualisierung steigt, da Hersteller nicht mehr identische Produkte in Serie produzieren müssen. Und Manufacturing-as-a-Service ist eine Alternative für agile Hersteller, da bei der additiven Fertigung keine eigene Lagerhaltung oder langfristige Verträge mit Herstellern bestehen müssen. Im Mittelpunkt stehen jetzt die Produktionsdaten statt der Maschinenhardware: Designs, Betriebssysteme und Produktionsdaten zählen jetzt zu den Vermögenswerten auf einem weltweiten Markt für Fertigungsdienstleistungen.

Wibu-Systems hat die Bedeutung dieses Wandels früh erkannt und seine bewährte Technologie zum IP-Schutz und zur Lizenzierung auch für die additive Fertigung angepasst. Auf der Formnext präsentiert der Sicherheitsspezialist auf der VDMA-Fläche seine CodeMeter-Technologie. Hersteller können ihre Produktdesigns, als geistiges Eigentum ein immaterieller und sehr wertvoller Wert, sicher verschlüsseln. Dabei hat der Rechteinhaber des Objekts die Gewissheit, dass das geistiges Eigentum über die gesamte Prozesskette hinweg geschützt ist. CodeMeter wird schon lange von Unternehmen aus der Industrie eingesetzt, beispielsweise die Schutzhardware CmDongle mit industriellen Eigenschaften oder Verschlüsselungstools für Embedded-Systeme, die einen Großteil der heutigen industriellen IT-Infrastruktur ausmachen. Die Messebesucher können sich ebenfalls über die Cloud-Möglichkeiten von CodeMeter, die Integration mit dem Entitlement Management-System von SAP oder CodeMeter License Central, dem Lizenzierungsmanagementtool, informieren.

Ein besonderes Messehighlight ist die Vorstellung des Projekts ProCloud3D, einem deutsch-chinesischen Gemeinschaftsprojekt, an dem Wibu-Systems zusammen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen an einer Modellplattform für Additive-Manufacturing-as-a-Service arbeiten. Hochautomatisiert, benutzerfreundlich und vor allem sicher dank der Technologie von Wibu-Systems bietet die ProCloud3D-Plattform einen praxistauglichen Ansatz für eine flexiblere, reaktionsschnellere und verantwortungsbewusstere Fertigungsindustrie in den kommenden Jahren.

Stefan Bamberg, Senior Key Account und Partner Manager bei Wibu-Systems, widmet sich intensiv dem Thema additive Fertigung und rechnet damit, dass der Schutz von Objektdaten ein entscheidender Faktor für diese Industrie werden wird: „Die bisherige Sicht der Dinge ‚China als Fabrik der Welt oder Deutschland als Land der Ingenieure und Entwickler‘ wird sich zukünftig tiefgreifend ändern. In der additiven Fertigung können Designer und Hersteller sich an ganz unterschiedlichen Orten befinden und dennoch flexibel zusammenarbeiten. Die Voraussetzung dafür ist aber die Gewissheit, dass ihr geistiges Eigentum sicher ist – und genau dafür entwickeln wir marktgerechte und innovative Lösungen.“