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Automation Software Engineering Kongress

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16. September 2019 - 18. September 2019

Beim Automation Software Engineering Kongress treffen sich Softwareexperten aus der Industrie, Forschung und Lehre mit Automatisierungsfachleuten. Das Ziel ist, die im Markt vorhandene Lücke zu schließen: Angesichts der Relevanz von Software in der Automatisierung müssen die Fähigkeiten der Maschinen- und Automatisierungsingenieure ausgebaut werden, damit sie qualitativ hochwertige Software produzieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Wettbewerb steigern können. Der Kongress gibt Impulse für den Einsatz neuester Technologien, Methoden und Prozesse und fördert den Know-how-Austausch zwischen verschiedenen Branchen und Anwendungsbereichen.

Wibu-Systems wird mit einem Messestand vertreten sein und die Teilnehmer über Softwareschutz, Lizenzierung und Security informieren – drei Bereiche, die für die deutsche Automatisierungsindustrie von grundlegender Bedeutung sind, um erfolgreich zu sein. Es geht um den Schutz digitaler Werte wie Software, Firmware und sensible Daten und um deren Monetarisierung mittels flexibler Lizenzierungsmodelle, damit Automatisierungsanbieter neue Impulse erhalten und ihre Arbeit in vertrauenswürdigen IIoT-Plattformen geschätzt wird.

Am 18. September wird Günther Fischer, Senior Licensing and Protection Consultant bei Wibu-Systems, von 14:20 bis 14:50 Uhr seinen Vortrag „SPS-IP-Schutz: Wirkungsvoller Schutz für SPS-Software, um den Nachbau von Maschinen und Anlagen zu erschweren“ halten. Softwareschutz sollte nicht nur in der PC-Welt ein Thema sein, sondern schon im Design jeder Art von Software berücksichtigt werden, egal auf welchem System diese laufen soll. Seit der Bedrohung durch Stuxnet hat sich das Bewusstsein der Hersteller und Anwender gesteigert. Die Regierungen vieler Länder starten Programme und gründen „Cyber-Abwehrzentren“, um kritische Infrastrukturen zu schützen.  Neben Cyberattacken gibt es jedoch weitere Risiken.

Die Manipulation des Codes, auch wenn er manchmal unabsichtlich verändert wird, kann unterschiedliche Folgen haben, darunter den Verlust der Herstellergarantie. Die Verschlüsselung des Codes ist der erste Schritt gegen Software-, Maschinen- und Produktpiraterie. Der zugehörige Schlüssel wird dann entweder in einem sicheren Hardwareelement oder in einer sicheren Datei gespeichert, die an den digitalen Fingerabdruck der Maschine oder der Steuerung gebunden ist. Da der Programmcode im Speicher des Zielsystems nur in verschlüsselter Form verfügbar ist, ist eine statische Analyse nicht möglich, so dass Reverse Engineering-Versuche vergeblich sind. Bei jedem Angriff ist die Lizenz ohnehin nicht zugänglich, und die Software bleibt verschlüsselt. Darüber hinaus erlauben die Schutzmechanismen am Endpunkt durch die digitale Signatur des Programmcodes nur das Laden und Ausführen von korrekt signierten Programmteilen und blockieren die Ausführung von manipulierten Programmen vollständig.

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