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CloudProtect

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Motivation

Der Schutz von Software, digitalen Artefakten und somit geistigem Eigentum stellt in Zeiten der zunehmenden Vernetzung von Komponenten eine immer größere Herausforderung dar.

Die fortschreitende Automatisierung im industriellen Bereich erfordert den Schutz von Maschinensteuerungssoftware, Konfigurationsdaten oder digitalen Designvorlagen.

Ziele und Vorgehen

Im Rahmen des Projekts CloudProtect soll eine noch nicht am Markt vorhandene Lösung entworfen und implementiert werden, die a) Softwareschutz und Lizenzierung als global hochverfügbaren Clouddienst anbietet; b) Neueste verfügbare Sicherheitstechnologien und kryptographische Protokolle integriert; c) Auf Basis eines nachweisbar betriebswirtschaftlich rentablen Betreibermodells operiert. Neben den technischen Arbeiten wird daher ein Schwerpunkt auf die Erhebung von Nutzeranforderungen und deren späterer Validierung gelegt.

Innovationen und Perspektiven

Die für den Schutz von Software benötigten kryptographischen Schlüssel und aufwendige Be-rechnungen werden fast ausschließlich über den CloudProtect Clouddienst bereitgestellt. Dies ist der primäre Unterschied zu gegenwärtigen lokalen „Desktop“-Lösungen. Geschützte Programme erfragen somit bei diesem Cloud-Dienst, ob sie genutzt werden dürfen und ob definierte Rahmen-bedingungen dieses zulassen. Dadurch kann ein Hersteller von Software sehr feingranular kontrollieren, dass seine Software legitim genutzt wird. Als langfristige Perspektive könnte so die technische Grundlage gelegt werden für den zukünftigen globalen Schutz von industrieller Software aus Deutschland. CloudProtect wird darüber hinaus wesentliche Erkenntnisse liefern wie IT-Sicherheitslösungen im Allgemeinen rentabel auf einer Cloud-Plattform betrieben werden können.

Veröffentlichung

Andreas Schaad, Björn Grohmann, Oliver Winzenried, Ferdinand Brasser, Ahmad-Reza Sadeghi: Towards a Cloud-based System for Software Protection and Licensing. ICETE (2) 2018: 698-702

Partner

  • WIBU-SYSTEMS AG, Karlsruhe (Oliver Winzenried)

  • Technische Universität Darmstadt, Darmstadt (Prof. Dr. Ahmad Sadeghi)

  • Hochschule Offenburg - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien, Offenburg (Prof. Dr. Andreas Schaad)