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Vertrauenswürdigkeit des IoT für die digitale Transformation sichern: Schwerpunkt Zuverlässigkeit

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In der Industrie bedeutet die digitale Transformation nichts anderes als die Umwandlung traditioneller Industriesysteme in industrielle Internet-Systeme. Die IoT-Vertrauenswürdigkeit stellt den Grad des Vertrauens dar, d.h. wie ein IIoT-System seine betrieblichen Anforderungen angesichts von Umweltstörungen, menschlichem Versagen, Systemfehlern oder Cyberattacken sowohl während des normalen Betriebs als auch während Wartungs- und Ausfallzeiten erfüllt. 

Vertrauenswürdigkeit des IoT beruht auf fünf eng miteinander verbundenen Merkmalen: Sicherheit, Schutz, Privatsphäre, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit, was von ISO/IEC (JTC SC41), dem National Institute of Standards and Technology (NIST) und dem Industrial Internet Consortium (IIC) ermittelt wurde. Diese Eigenschaften manifestieren sich in den Bereichen Betrieb, Organisation, Handel, Budget, Architektur und Sicherheit.

Die Vertrauenswürdigkeit von Software ist ein Schlüsselfaktor für die Vertrauenswürdigkeit von IoT und dient als Indikator für die System-Performance bei Gefahren und Cyber-Bedrohungen. Mit Annäherung von OT und IT und dem Paradigmenwechsel von dedizierten Geräten für bestimmte Funktionen hin zu ganzheitlichen Maschinen, deren Funktionen per Software-Lizenzierung aus der Ferne aktiviert werden, ist die Software-Vertrauenswürdigkeit von größter Bedeutung.

Diese Podiumsdiskussion geht über ein herkömmliches Webinar hinaus und wird von zwei Experten zum Schwerpunkt „Vertrauenswürdigkeit von Software“ geleitet. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Zuverlässigkeit: der Fähigkeit von Systemen oder ihren Komponenten, die erforderlichen Funktionen unter bestimmten Bedingungen und über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu erfüllen. Ohne ausreichende Zuverlässigkeit bedeuten Software-Ausfälle einen unterbrochenen Betrieb, Produktivitätseinbußen und möglicherweise physische Schäden oder den Verlust von Menschenleben.

Zu den Aufzeichnungen
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Kürzlich hat das IIC das White Paper mit dem Titel „Software Trustworthiness Best Practices“ veröffentlicht, das alle Qualitäts- und Schutzaspekte zusammenfasst, mit denen Software während ihres gesamten Lebenszyklus – von der Architektur, dem Design und der Entwicklung bis hin zu Betrieb, Wartung und Stilllegung – ausgestattet sein sollte. Es identifiziert Transparenz und Rückverfolgbarkeit als Schlüsselelemente bewährter Praktiken, die den Kunden auf ihrem Beschaffungsweg helfen sollen.

Während der Diskussion wollen die Redner darauf eingehen, wie sich das Vertrauen in Software in der möglichen Zuverlässigkeit und Belastbarkeit des Systems widerspiegelt und wie die Zuverlässigkeit selbst durch schlecht geschriebenen Code, wie z.B. unsachgemäße Speicherverwaltung, beeinträchtigt werden kann. Sie werden auch praktische Beispiele und aufschlussreiche Anwendungsfälle untersuchen, bei denen Zuverlässigkeit den entscheidenden Unterschied ausmacht, sowie Architekturen für zuverlässige Systeme und Techniken, die zur Verbesserung der Zuverlässigkeit Ihrer Systeme eingesetzt werden können.