Häufig gestellte Fragen

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Virtualisierung

  • Das Durchreichen des Client zum Host auf Virtuellen Maschinen (VM) kann seitens Wibu-Systems leider nicht garantiert werden, da hier VM-software-spezifische Strukturen und Systeme genutzt werden, die nicht von Wibu-Systems bereitgestellt werden.
    Mögliche Optionen einen USB-Device einer VM zur Verfügung zu stellen, wäre hier die CodeMeter-Software in einem Server/Client Setup zu nutzen oder einen USB-over-Ethernet-Hub zu verwenden, der USB-Devices per Ethernet-Verbindung jeglichen Geräten im gleichen Netz die angeschlossenen USB-Devices zur Verfügung stellt.

    Nutzen CodeMeter-Software in einem Server/Client Setup
    Für das erste Szenario wird der CmContainer physisch an einen Rechner gesteckt, der als Server für die Laufzeitumgebung (runtime) agiert.

    Auf dem Server muss die Server-Funktion aktiviert werden,
    - Navigieren in CodeMeter WebAdmin zur Seite "Einstellungen | Server | Server-Zugriff".
    - Aktivieren der Option "Aktivieren" im Bereich 'Netzwerk-Server' und Klicken der "Übernehmen"-Schaltfläche.
    Hinweis: Unter Windows müssen Sie ab Version 6.90 noch eine Änderungsinstallation von CodeMeter durchführen und die Netzwerkserver Komponente explizit als zu installierende Komponente hinzufügen. Ansonsten werden die benötigten Windows Firewall Regeln nicht erstellt.

    Auf dem Client, d.h. dem Rechner, der lizenzieren soll, muss der Server verfügbar gemacht werden.
    - Navigieren in CodeMeter WebAdmin zur Seite "Einstellungen | Basis | Server-Suchliste"
    - Eintragen der IP-Adresse oder des DNS-Namen des Server-Rechners in die Server-Suchliste.
    - Klicken der "Übernehmen"-Schaltfläche.

    USB-over-Ethernet-HUB
    Variante zwei wird von uns selbst an vielen Stellen bei Wibu-Systems eingesetzt und bietet eine solide Lösung. um USB-Geräte einer VM zur Verfügung zu stellen.
    Hier gibt es lediglich Einschränkungen mit Energie-Sparoptionen der Hubs, die die USB-Devices "weghängen", was dazu führt das der CodeMeter-Dienst den CmContainer nicht mehr erkennt und es hier zu Problemen kommen kann.
  • Wenn ein CmDongle, der als HID programmiert ist, vom Betriebssystem erkannt wird, im SEH UTN Manager aber nicht angezeigt wird, muss man evtl. in der SEH UTN Manager-Konfiguration die HID Erkennung einschalten. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

    1. Öffnen SEH UTN Manager.
    2. Auswählen UTN Server/Gerät.
    3. Navigieren zu Menü "UTN-Server".
    4. Auswählen der Konfiguration im Browser-Fenster.
    5. Auswählen "Sicherheit" in my UTN Control Center.
    6. Navigieren links im Menü zu "Gerätezugriff“.
    7. Entfernen des Häckchens am Ende der Seite unter USB-Geräte bei "Eingabegeräte deaktivieren (HID-Klasse)" (siehe Screenshot).
     


    8. Klicken auf "Speichern“.
    9. Auswählen in SEH UTN Manager des UTN Servers/Gerätes und Klicken auf "Aktualisieren“.

    Der CmDongle sollte nun im SEH UTN Manager angezeigt werden und somit von CodeMeter erkannt werden.
  • WibuBoxen/CmDongles werden nicht mehr korrekt erkannt, d.h. es erscheinen Fehlermeldungen oder WibuBoxen/CmDongles werden generell nicht erkannt.


    VmWare hat mit der Version 6.5 die USB-Kommunikation auf das neue "vmkusb" umgestellt. Diese "single USB Driver" scheinen vermehrt, Probleme mit USB-Geräten (HID, Massenspeicher usw.) zu verursachen.


    Als Lösung für dieses Problem schlägt VmWare vor, dieses Modul (vmkusb) zu deaktivieren.
    Siehe folgenden VmWare Artikel: https://kb.vmware.com/s/article/2147650
    Nach dem Deaktivieren der neuen USB-Treiber sollten die USB-Geräte wieder "sauber" auf der VM funktionieren.
    Siehe auch https://netzdeponie.de/2017/01/09/probleme-mit-usb-und-esxi-6-5/
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