Wibu-Systems Press Releases https://www.wibu.com de Copyright Wibu-Systems Sat, 16 Dec 2017 00:48:18 +0100 Sat, 16 Dec 2017 00:48:18 +0100 TYPO3 news-2724 Fri, 24 Nov 2017 08:19:48 +0100 SPS IPC Drives: Der neue CmStick/BMC von Wibu-Systems ist für den Automation Award nominiert https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/sps-ipc-drives-der-neue-cmstickbmc-von-wibu-systems-ist-fuer-den-automation-award-nominiert.html Kleinster Dongle mit 16 GB Speicher wird erstmals in Nürnberg vorgestellt Kleinster Dongle mit 16 GB Speicher wird erstmals in Nürnberg vorgestellt

Der neue CmStick/BMC, die Schutzhardware zur sicheren Lizenzierung von Software, gehört zu den fünf, von einer Jury nominierten Produkten in der Rubrik „Komponenten“ des Automation Awards 2017, einer bedeutenden Auszeichnung der Automatisierungsindustrie. Die Besucher der SPS IPC Drives können sich beim Konradin-Verlag in der Halle 3 am Stand 260 und bei Wibu-Systems in der Halle 7 am Stand 660 informieren und ihre Stimme abgeben.

Im Gegensatz zur PC-Welt sind industrielle Umgebungen von extremen Bedingungen und rauer Handhabung geprägt. Dies hat Wibu-Systems bei der Entwicklung des CmStick/BMCs berücksichtigt, sodass die Anforderungen der Hersteller intelligenter Geräte erfüllt werden. Gleichzeitig zeichnet sich die neue Schutzhardware durch ein extrem kompaktes und elegantes Gehäuse aus.

Für die neue Schutzhardware wird die SIP-Technologie (System in Package) benutzt, um ein hohes Maß an Robustheit bei gleichzeitiger Miniaturisierung zu erreichen. Der USB-Stecker ist zu einem integralen Bestandteil des Gehäuses geworden und schützt so die Hardware vor Durchbiegen, Vibrationen und Feuchtigkeit. Der CmStick/BMC ist dank der neuen Technologien extrem klein.

Ebenso wie die bereits verfügbaren Bauformen der CodeMeter-Technologie enthält der CmStick/BMC einen SLM97 Smartcard-Chip von Infineon. Dies ist ein Security-Controller speziell für M2M-Anwendungen mit hoher Lebensdauer bei extremen Temperaturen, um den rauen Industrieumgebungen und Einsatzbedingungen gerecht zu werden.

Der CmStick/BMC enthält ein 16 GB großen Flashspeicher mit 2-Bit MLC (Multi-Level-Cell). Die USB 3.1-Schnittstelle erlaubt eine schnellere Datenübertragung und der U9-Flashcontroller von Hyperstone und die patentierte hymap®-Firmware schützen vor Datenverlust. Zusätzlich gibt es eine optionale Secure Disk Speicherpartition: sie ist verschlüsselt und nur über den CodeMeter API schreib- und lesbar, unsichtbar als Disk für den Host.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, freut sich über erste Reaktionen aus der Industrie aufgrund der Ankündigung: „Gerade wurde die Vor-Serie des CmStick/BMC gefertigt und wir haben bereits Kunden auf unserer Warteliste eingetragen. Wenn man wie wir Pionierarbeit leistet, sind die Konstruktions- und Fertigungsprozesse sehr anspruchsvoll und für das Ziel, das wir anstreben, haben wir alle notwendigen Hebel in Bewegung gesetzt. Mit der neuen Schutzhardware bieten wir Systemintegratoren, Maschinenbauern und Anlagenbetreibern die Möglichkeit, ihr geistiges Eigentum mit hochmodernen Technologien zu schützen, neue Geschäftsmodelle umzusetzen und wirksame Cybersicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.“

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news-2709 Mon, 20 Nov 2017 14:20:12 +0100 SPS IPC Drives: Sicheres Passwort-Management über Schutzhardware CmDongle für das TIA Portal von Siemens https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/sps-ipc-drives-sicheres-passwort-management-ueber-schutzhardware-cmdongle-fuer-das-tia-portal-von-siemens.html Sicherheit für digitale Unternehmen automatisieren Sicherheit für digitale Unternehmen automatisieren

Wibu-Systems hat einen Passwort-Provider für das Totally Integrated Automation (TIA) Portal ab der Version 14 SP1 entwickelt, der mit der Password-API von Siemens verknüpft ist. Besucher der SPS IPC Drives können am Messestand von Wibu-Systems in der Halle 7-660 erfahren, wie sie ihre TIA Portal-Passwörter in der Schutzhardware CmDongle speichern und verwalten können.

Bei den im TIA Portal gespeicherten Engineering-Daten handelt es sich oft um sehr sensible Daten. Da Teams online äußerst effektiv zusammenarbeiten, sind Zugriffsbeschränkungen von entscheidender Bedeutung, denn sie stellen sicher, dass nur berechtigte Benutzer die Projekte sehen und bearbeiten können, für die sie volle Rechte haben.

Passend zu der Password-API von Siemens hat Wibu-Systems einen Password-Provider entwickelt, der Know-how- und Schreibschutz optimiert und damit die Zugriffssicherheit der Engineering-Daten erhöht. Anstatt nur auf Geheimhaltung zu setzen, können Passwörter jetzt sicher in den CmDongles von Wibu-Systems gespeichert werden. Die CmDongles gibt es in unterschiedlichen Bauformen wie USB, auch optional mit Speicher, als Speicherkarte für SD, microSD, CF und CFast und als ASICs. Die Zugangskontrolle über Zeitschaltuhr oder Begrenzungszähler legt fest, wie die Benutzer auf Engineering-Daten zugreifen oder ob sie diese verändern können.

Die CmDongles basieren auf der CodeMeter-Technologie und enthalten moderne, proprietäre Verschlüsselungsmethoden, die auf öffentlichen, symmetrischen und asymmetrischen Standards wie AES 256 Bit, RSA 2048 Bit und ECC beruhen. Das Passwortverwaltungstool ist flexibel hinsichtlich Kundenanforderungen und sicher genug, um die digitalen Identitäten der Benutzer des TIA Portals zu schützen. Die Passwörter können online oder offline übermittelt werden, was die Lösung noch flexibler macht.

Mit dieser Entwicklung hat Wibu-Systems ein weiteres Mal bewiesen, dass nicht nur traditionelle Unternehmenssoftware geschützt werden kann, sondern auch die Anforderungen der vernetzten Industrie erfüllt werden. B&R hat CodeMeter in die Entwicklungstools von Automation Studio und in die Runtime ihrer Automatisierungs-PCs integriert; jeder Automatisierungs-PC wird mit einem CmDongle ausgeliefert, der das Know-how und die dazugehörigen Lizenzen schützt. 3S-Smart Software Solutions schützt mit CodeMeter den Quellcode von Projekten und des Zielsystems im CODESYS Entwicklungstool und in der CODESYS Runtime. Zusammen mit Rockwell Automation hat Wibu-Systems den lizenzbasierten Schutz „License-based Protection“ entwickelt. Das ist eine Security-Suite, die aus drei Komponenten besteht: dem Schutz des sensiblen Quellcodes, Schutz bei der Ausführung in Controllern und es enthält ein Web-Portal zur Verwaltung von Lizenzen und Berechtigungen.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erläutert seine Vision: „Wir freuen uns ein Sicherheitsanbieter zu sein, der einen kleinen, aber bedeutenden Baustein für das TIA Portal liefert. Mit unserer CodeMeter-Technologie zur Passwortverwaltung können Hersteller einfach ihr wertvolles, digitales Know-how schützen und die Zugangsberechtigungen über die CodeMeter License Central Cloud-basiert zuweisen und verteilen.“

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news-2676 Thu, 09 Nov 2017 13:52:43 +0100 Wibu-Systems wird OSADL-Mitglied https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-wird-osadl-mitglied.html Softwareschutz stärkt „Open Innovation“ und Open-Source-Projekte Softwareschutz stärkt „Open Innovation“ und Open-Source-Projekte

Wibu-Systems, weltweit führender Experte für sichere Lizenzierung und Lizenz-Berechtigungsmanagement für industrielle Systeme, wird Mitglied bei der Genossenschaft OSADL, dem Open Source Automation Development Lab. OSADL liefert alles, was Unternehmen für den Einsatz von Open-Source-Software in Industrieprodukten benötigen.

Dabei handelt es sich im Einzelnen um die Koordinierung und Mittelbeschaffung von Open-Source-Softwareprojekten sowie um Unterstützung bei Qualitätssicherung, Technologieentscheidung, Einhaltung von Rechtsvorschriften, Marketing, Schulung und nicht zuletzt bei der Lizenzierung in Form von Rechtsberatung durch OSADL-Syndikus, Auditierung und Zertifizierung. Der Erfolg von OSADL beruht auf der Grundidee: Die geschützten Informationen der Mitglieder bleiben vertraulich, und nur die Teile, die jeder braucht und für den Wettbewerb untereinander keine Rolle spielen, werden in offener Zusammenarbeit gemeinsam entwickelt und bereitgestellt.

Gründe für die Kooperation:

  • Wibu-Systems hat in den letzten drei Jahrzehnten umfangreiches Know-how zu Softwareschutz, Lizenzierung und Sicherheitstechnologien erarbeitet und stellt dieses Know-how dem Entwicklernetzwerk von OSADL zur Verfügung. CodeMeter ist eine bewährte Lösung zum Schutz vor Produktpiraterie, Reverse Engineering und Manipulation und erlaubt mit flexibler Lizenzierung die Monetarisierung des Know-hows der OSADL-Mitglieder.
  • Wibu-Systems setzt auch auf die Expertise der OSADL-Gemeinschaft, um die Qualität des eigenen Codes zu verbessern. Ein dezidiertes Testcenter, die OSADL QA-Farm, überwacht kontinuierlich eine große Zahl von Messgrößen von weit über hundert Systemen mit dem Ziel, größtmögliche Laufzeitstabilität zu erreichen. Zu den QA-Tests gehören Früherkennung von möglichem Fehlverhalten des Linuxkernels, von Speicherlecks, Treiberproblemen und unbefriedigendem Echtzeitverhalten. Bei den untersuchten Systemen handelt es sich um eine große Bandbreite von Produkten verschiedener Hersteller, Architekturen (x86, ARM, PowerPC, MIPS), Bitbreiten (32, 64 Bit) und Prozessor-Topologien (Single- bis 32-Core).

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, will mit dieser Kooperation die bereits eingeführte Qualitätssicherung anderer Programme ergänzen. Dazu zählen die Gold-Kompetenz für Windows und Geräte bei Microsoft oder die Partnerschaften mit QNX, Wind River, Apple, Adobe, Autodesk und Oracle. Er erläutert: „Egal, ob es darum geht, vorhandene Embedded-Systeme, Steuerungen und Mikrocontroller für die digitale Transformation nachzurüsten oder neue IoT-Geräte zu schaffen – Open Source kann als praktikable Alternative die Kosten und den Arbeitsaufwand aufteilen. Die Grundprinzipien von Cyber-Security und Monetarisierung, Qualität und Konformität, Standardisierung und Interoperabilität treffen sowohl für proprietäre Software als auch Open-Source-Software zu.“

Carsten Emde, Geschäftsführer von OSADL, sagt: „Wir von OSADL freuen uns über die Entscheidung von Wibu-Systems, unserem Netzwerk beizutreten und unseren Mitgliedern bei der wesentlichen Herausforderung zukünftiger, cyberphysikalischer Systeme zu helfen: der Sicherheit. Obwohl sich die Lizenzen für Open-Source-Software und für proprietäre Systeme unterscheiden, benötigen beide Softwarearten Schutz vor unerwünschtem Eingriff, Missbrauch und Manipulation. Genau hier kommt Wibu-Systems ins Spiel: Die Produkte von Wibu-Systems funktionieren gleichermaßen gut für Open-Source-Software und proprietäre Software, und sie unterstützen Hersteller, ihr geistiges Eigentum zu sichern und die Integrität ihrer Anwendungen zu wahren.“

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news-2663 Fri, 27 Oct 2017 13:06:31 +0200 SPS IPC Drives 2017: Wibu-Systems erweitert das bestehende Angebot für Lizenzierung in der Cloud mit der neuen Plattform CodeMeter Cloud Lite https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/sps-ipc-drives-2017-wibu-systems-erweitert-das-bestehende-angebot-fuer-lizenzierung-in-der-cloud-mit-der-neuen-plattform-codemeter-cloud-lite.html Monetarisierung von Automatisierungslösungen in der Cloud Monetarisierung von Automatisierungslösungen in der Cloud

Wibu-Systems, weltweit führender Experte für Lizenzierung, ergänzt die vorhandenen Lösungen, die das digitale Vermögen und geistige Eigentum vor Produktpiraterie schützen, lizenzieren und Security bieten, um CodeMeter Cloud Lite. Mit Hilfe von CodeMeter Cloud Lite können Entwickler ihre Software über die Cloud lizenzieren, egal ob es sich dabei um SaaS-Anwendungen, PC-Software oder mobile Apps handelt. Der CodeMeter Cloud Lite Server verwendet CodeMeter License Central, das flexible Tool zum Erzeugen, Ausliefern und Verwalten von Lizenzen. Wibu-Systems stellt CodeMeter Cloud Lite auf der diesjährigen SPS IPC Drives in der Halle 7 am Stand 660 vor.

CodeMeter Cloud Lite wird von Softwareherstellern oder von Wibu-Systems betrieben. Es fügt sich durch Schnittstellen wie OAuth2 oder SAML zu bestehenden SSO-Lösungen (Single Sign On) nahtlos in die bestehende IT-Landschaft ein. CodeMeter Cloud Lite verwendet die Standardprozesse von CodeMeter License Central und vereinheitlicht die Prozesse sowohl für Cloud- als auch On-Premise-Lizenzierung. CodeMeter License Central kann in SAP, Salesforce und andere ERP-, CRM- und E-Commerce-Lösungen integriert werden und erlaubt die automatische Lizenzierung, unabhängig ob es sich um Lizenzen für On-Premise, Cloud oder Mischformen handelt.

Mobile Anwendungen für Tablets oder Mobiltelefone können ebenfalls mit CodeMeter Cloud Lite lizenziert werden, entweder durch direkte Integration in der App oder über Abfragen auf der Server-Seite. Für lokale Anwendungen ist es möglich, diese Lizenzierungstechnologie mit CodeMeter Protection Suite und einer lokalen „Protection Only“-Lizenz zusätzlich vor Manipulation und Reverse Engineering zu schützen.

CodeMeter Cloud Lite bietet eine SOAP- und eine REST-Schnittstelle. Damit ist es selbst für Systeme verfügbar, für die kein CodeMeter Runtime verfügbar ist oder die Integration aktuell technisch nicht oder nur schwer möglich ist, wie bei HTML5-Anwendungen mit JavaScript oder PHP-Anwendungen auf Servern.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erläutert: „Bei der Entwicklung unserer CodeMeter-Lösungen orientieren wir uns auch immer am Anwender. Aufgrund des weltweit wachsenden Interesses an cloudbasierten Implementierungen haben wir uns das Ziel gesetzt, den Wechsel von traditionellen On-Premise-Lizenzen zu Cloud-Lizenzen so reibungslos wie möglich zu machen. CodeMeter Cloud Lite in Verbindung mit CodeMeter License Central vereinfacht diesen Umschwung und Hersteller erhalten leichteren Zugang zu neuen Geschäftsmodellen durch Monetarisierung ihrer Software.“

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news-2660 Tue, 24 Oct 2017 10:17:05 +0200 Wibu-Systems tritt der Plattform Industrie 4.0 bei https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-tritt-der-plattform-industrie-40-bei.html Schutzexperte engagiert sich noch stärker beim Zukunftsprojekt Industrie 4.0 Schutzexperte engagiert sich noch stärker beim Zukunftsprojekt Industrie 4.0

Wibu-Systems, führend mit Monitarisierungslösungen für Embedded-Software, kooperiert mit der Plattform Industrie 4.0 und beteiligt sich mit Expertenwissen, Erfahrungen und Lösungen aus der Praxis ab sofort als offizielles und aktives Mitglied in der Arbeitsgruppe „Sicherheit vernetzter Systeme“. Das Karlsruher Unternehmen erweitert damit seine Aktivitäten rund um Industrie 4.0.

Die Plattform Industrie 4.0 wurde im Jahr 2013 auf der Hannover Messe von den Verbänden bitkom, VDMA und ZVEI zur Weiterentwicklung des Themas Industrie 4.0, das zu den Zukunftsprojekten im Aktionsplan Hightech-Strategien 2020 zählt, über Verbandsgrenzen hinweg ins Leben gerufen. Unternehmen, Gewerkschaften, Verbände, Wissenschaft und Politik arbeiten gemeinsam in themenspezifischen Arbeitsgruppen rund um Industrie 4.0 zusammen.

Schon frühzeitig, das heißt vor der Identifizierung von Industrie 4.0 als Zukunftsprojekt und vor der Gründung der Plattform Industrie 4.0, hat Wibu-Systems seine Zielgruppe vergrößert und sich nicht nur auf die Entwicklung von Schutzkonzepten für klassische Softwarehersteller, sondern auch für intelligente Gerätehersteller konzentriert. Heute können Hersteller unterschiedlicher Branchen ihr digitales Know-how vor Analyse, dem sogenannten Reverse Engineering, und Piraterie schützen, Manipulationen an Produktionsdaten und Prozesse verhindern und, was besonders wichtig ist, mittels Lizenzierung kundenbezogene und flexible Geschäftsmodelle aufbauen.

Seit 2015 ist Wibu-Systems mit zwei Anwendungsbeispielen auf der „Landkarte Industrie 4.0“ vertreten: dem Schutz von Know-how und Produktionsdaten und dem Demonstrator von SmartFactoryKL. Die Landkarte zeigt, wo in Deutschland sich Hersteller auf Industrie 4.0 spezialisiert haben und stellt die entsprechenden Technologien vor.

Darüber hinaus ist Wibu-Systems bereits Mitglied beim Industrial Internet Consortiums (IIC) und arbeitet seit 2016 in der Arbeitsgruppe JTG5 mit, die sich mit Aktivitäten zu Sicherheit im industriellen Internet und Industrie 4.0 befasst. Es gleicht das IIC Industrial Internet Security Framework (IISF) mit RAMI 4.0 ab und veranstaltet dedizierte Kollaborationsprojekte, um die Interoperabilität zwischen den verschiedenen Lösungen zu demonstrieren.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erklärt: „Wir entwickeln sichere, flexible, skalierbare und einfach handhabbare Lösungen, die den Herstellern intelligenter Geräte hilft, von bisherigen Verkaufsmodellen zu sicheren Online-Plattformen zu wechseln, wodurch neue Einnahmequellen mit Hilfe vielseitiger Software-Lizenzmodelle entstehen. Von unserer Teilnahme an der Arbeitsgruppe „Sicherheit vernetzter Geräte“ bei der Plattform Industrie 4.0 erwarten wir aufschlussreiche Gespräche und Erkenntnisgewinn zu den Themengebieten sichere Identitäten, sichere Kommunikation und OPC UA.“

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news-2604 Wed, 20 Sep 2017 09:38:32 +0200 Wibu-Systems erstmals beim IoT Solutions World Congress https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-erstmals-beim-iot-solutions-world-congress.html Innovative Technologien zur Transformation digitaler Geschäftsmodelle Innovative Technologien zur Transformation digitaler Geschäftsmodelle

Zum ersten Mal stellt Wibu-Systems, Anbieter für sichere Lizenzierung in der Industrie, beim IoT Solutions World Congress, dem weltweit größten Branchentreffen für neue IoT-Technologien, vom 3. bis 5. Oktober in Barcelona aus. Das Unternehmen befindet sich als Mitaussteller am Stand des Industrial Internet Consortiums® (IIC), einer internationalen Organisation mit dem Schwerpunkt IoT und Mitveranstalter dieses Kongresses, in der Halle 5 am Stand E571.

Besucher können sich mit Führungskräften von Wibu-Systems am IIC-Stand treffen und sich über Innovationen und Softwaremonetarisierung im Bereich IoT austauschen. Mit CodeMeter, der vielseitigen Lösung für Schutz, Lizenzierung und Security, bietet das Unternehmen praxisbewährte Lösungen an, die Softwarehersteller und Hersteller intelligenter Geräte unterstützen, ihr Geschäft voranzutreiben.

Ein klares Beispiel für diese zutiefst transformative Wirkung wird es am IIC-Stand geben. Wibu-Systems ist Teil einer sicherheitsgerichteten und cloudbasierten Demonstration, gemeinsam mit Mitgliedern von IIC und Plattform Industrie 4.0. Wibu-Systems zeigt anhand einer Stickmaschine seines Kunden ZSK Stickmaschinen GmbH, wie man das Know-how in Form von Software und Produktionsdaten schützen kann, wie Daten sicher zwischen Maschinen übertragen werden und wie Umsätze mit Hilfe vielseitig einsetzbarer Lizenzierung vervielfacht werden können.

Eine weitere Demonstration unter der Leitung der Trusted Computing Group findet im Raum 5.1 im Convention Center statt. Wibu-Systems stellt verschiedene Secure Elements vor, in denen sensible Informationen, Lizenz-Details und kryptographische Schlüssel gespeichert werden können. Dafür stehen nicht nur die vom Unternehmen produzierten Bauformen wie USB-Dongles, Speicherkarten und ASICs zur Verfügung, sondern auch Komponenten von Drittanbietern, wie Trusted Platform Modules, TPM Chips.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems wird in der Kongressarena den Teilnehmern seine Vorstellungen erläutern: „Im Laufe der Jahre hat sich unsere Technologie immer weiter entwickelt, um neue Möglichkeiten zu bieten und eine größere Anzahl von softwaregetriebenen Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr geistiges Eigentum und damit ihre Produkte zu schützen und diversifizierte und wiederkehrende Einnahmen zu erzielen. Wir glauben, dass der Erfolg von App-Stores auch in das industrielle Umfeld übertragen werden kann. Durch die Verlagerung von Investitionen von der Hardware auf die Software können die Hersteller ihre Kosten deutlich senken und ihre Fähigkeit zur Erschließung globaler Märkte steigern.“ Im Vortrag „Price-responsive business models for the health industry“, der am 5. Oktober im Raum 3 von 12:40 bis 13:15 Uhr stattfindet, wird Oliver Winzenried Details seine Vision für die nächste industrielle Revolution vorstellen.

„Wir sind begeistert, dass IIC-Mitglieder wie Wibu-Systems sich so rege am IoTSWC beteiligen“, sagt Dr. Richard Soley, Executive Director vom Industrial Internet Consortium. „Und besonders freut es mich, das Wibu-Systems die vielen Gelegenheiten nutzt, um das sehr aktuelle Thema Sicherheit für das industrielle IoT auf der Konferenz zu diskutieren.“

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news-2596 Tue, 12 Sep 2017 09:34:39 +0200 Wibu-Systems stellt erstmals auf der EMO 2017 in Hannover aus https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-stellt-erstmals-auf-der-emo-2017-in-hannover-aus.html Schutz und Anwenderfreundlichkeit bei digitalen Geschäftsmodellen für Industrie 4.0 Schutz und Anwenderfreundlichkeit bei digitalen Geschäftsmodellen für Industrie 4.0

Erstmals stellt Wibu-Systems, Experte für sichere Lizenzierung, auf der Weltleitmesse der Metallbearbeitung EMO vom 18. bis zum 23. September in Hannover aus und spricht Hersteller intelligenter Geräte, industrielle Betreiber und Anwender gleichermaßen an. In der Industrie 4.0 Arena in der Halle 25 am Stand B60 zeigt das Unternehmen anhand eines Getränkemixers, wie mit Hilfe vernetzter Systeme neue Geschäftsmodelle für die intelligente Produktion entstehen können.

Bei IUNO, dem nationale Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in der Industrie 4.0, arbeiten unter anderem Wibu-Systems und TRUMPF, ein weltweit führendes Unternehmen für Werkzeugmaschinen, Laser sowie Elektronik für industrielle Anwendungen, zusammen. Als direkter Standnachbar von AXOOM, ein von TRUMPF gegründeter Anbieter einer digitalen Produktionsplattform, zeigt Wibu-Systems die aktuellen Projektergebnisse.

Die neue, digitale Produktionsplattform für die Fertigungsindustrie wurde von AXOOM so aufgebaut, dass die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt wird. CodeMeter von Wibu-Systems schützt dabei das geistige Eigentum und bietet Geschäftschancen durch vielseitige und sichere Softwarelizenzierung. Beide Technologien befinden sich im Demonstrator des Getränkemixers und sprechen dabei sowohl Hersteller als auch Anwender an:

  • Hinter den Kulissen: Der Produzent entwickelt einen neuen Drink, dessen Rezeptur über CodeMeter verschlüsselt und im AXOOM-Marktplatz bereitgestellt wird. CodeMeter License Central ist voll in den Marktplatz integriert und hält die dazugehörige Lizenz bereit. CodeMeter License Central ist ein Tool, das die Prozesse für das Erzeugen, Ausliefern und Verwalten der Lizenzen automatisiert.
  • An der Bar: Der Kunde sucht den Drink seiner Wahl aus. Die Bestellung erfolgt über den Marktplatz und die Lizenz für die Herstellung des bestellten Drinks wird von CodeMeter License Central an den Mixer übertragen.

Rüdiger Kügler, Leiter des Vertriebs und Sicherheitsexperte bei Wibu-Systems, wird zur EMO als Ansprechpartner am Stand sein und zusätzlich einen Vortrag halten, in dem es um die Monetarisierung von Maschinen mit modularen Funktionen geht. Der Vortrag findet am 20. September von 11:30 bis 12:00 Uhr im Forum in der Halle 25 am Stand B60 statt. Er erklärt: „Momentan ist es sehr spannend, wie sich Rechenleistung, Cloud Storage und Sicherheitstechnologien hinsichtlich Potential und Preise weiterentwickeln, was auch die Welt verändern wird. Dies wird zu einer Fülle an automatisierten, digitalen und maßgeschneiderten Diensten führen. Jetzt liegt es an uns Menschen, gleichfalls unser Einfallsreichtum zu erweitern. Der gleiche Impuls führt bei CodeMeter zu immer ausgereifteren und komfortableren Konzepten für Schutz, Lizenzierung und Security mit optimalem Aufwand-/Nutzen-Verhältnis.“

Stephan Fischer, Leiter Digital Business Solutions bei TRUMPF und Geschäftsführer bei AXOOM, ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit von AXOOM und Wibu-Systems entstehen neue Synergien, die übergangslos sichere Verbindungen zwischen Maschinen, Software und Industrieprozessen erzeugen und dabei die Anforderungen datengetriebener Geschäftsmodelle erfüllen.“

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news-2591 Tue, 05 Sep 2017 10:38:22 +0200 Wibu-Systems qualifiziert sich für das „Internet of Things (IoT) Solutions Partner“-Programm von Dell https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-qualifiziert-sich-fuer-das-internet-of-things-iot-solutions-partner-programm-von-dell.html Partnerschaft bekräftigt das Engagement für sichere IoT-Entwicklungen Partnerschaft bekräftigt das Engagement für sichere IoT-Entwicklungen

Wibu-Systems, ein innovativer Technologieführer im Bereich Security im weltweiten Markt für Softwarelizenzierung, arbeitet ab sofort beim IoT Solutions-Programm von Dell mit.

Dieses Partnerprogramm wurde geschaffen, um Technologie- und Servicepartnern die notwendigen Werkzeuge zur Weiterentwicklung kommerzieller und industrieller IoT-Lösungen an die Hand zu geben. Damit können Softwarehersteller, Hersteller, Entwickler und Anwender mit den richtigen Werkzeugen arbeiten, um skalierbare, ergänzende Lösungen zusätzlich zum breiten Dell-Portfolio für IoT-taugliche Technologien einzusetzen. Aufgrund dieser Partnerschaft können Dell-Kunden einfach die Lösungen von Wibu-Systems zum IP-Schutz und zur Lizenzierung von IoT-Software sowie zum Lizenz-Tracking für die Dell Edge Gateway 5000-Serie und die Embedded Box PC 3000- und 5000-Serie einsetzen.

„Sicherheit hat Vorrang hinsichtlich der Implementierung von IoT bei unternehmenskritischen Vorgängen und gefährdeten Daten“, sagt Jason Shepherd, Direktor IoT-Strategien und Partnerschaften bei Dell. „Mit der Technologie von Wibu-Systems bekommen unsere Kunden eine geeignete Lizenzierungs- und Schutz-Lösung, die ihnen bei der Bewältigung der verschiedenen Herausforderungen bei Sicherheit und Monetarisierung hilft, sobald diese beim Entwickeln erfolgreicher IoT-Lösungen auftauchen.“

IoT bietet echte Vorteile hinsichtlich Effizienz, Kundenerfahrungen, Safety und neuen Einnahmemodellen. Security-by-Design ist ein integraler Bestandteil erfolgreicher IoT-Initiativen, um funktionale Integrität und den Schutz privater und unternehmenskritischer Daten zu erreichen. Die mehrfach ausgezeichnete CodeMeter-Technologie von Wibu-Systems erlaubt Softwareentwicklern und Herstellern intelligenter Geräte, ihr geistiges Eigentum in der Software vor illegalem und betrügerischem Einsatz, vor Reverse Engineering und Manipulation zu schützen. Zusätzlich können Hersteller intelligenter Geräte mit CodeMeter neue Geschäftsmodelle durch sichere Lizenzierung, automatischer Verteilung und Tracking abbilden. CodeMeter hat sich beim Einsatz in unterschiedlichen Industrien bewährt, wie Fertigung, Gesundheitswesen, Kommunikation, Energie, Transport und Logistik und industrieller Automation. CodeMeter kann komplett und einfach in gängige ERP-, CRM- und E-Commerce-Systeme integriert werden.

CodeMeter unterstützt alle gängigen Plattformen, beispielsweise Windows, Windows Embedded Standard, Windows Embedded Compact, Linux und Embedded Linux, macOS, VxWorks, CODESYS, B&R Automation Studio und Rockwell Studio 5000 Logix Designer.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erklärt: „Wir sind auf die zukünftige Partnerschaft mit Dell sehr gespannt. Dies wird unser gemeinsames Engagement stärken, den Entwickler bei den unterschiedlichen Sicherheitsherausforderungen rund um IoT zu helfen. CodeMeter ist die geeignete Lösung zur Lizenzierung, Lizenzverteilung und IP-Schutz, die den Entwicklern die Flexibilität gibt, innovative, sichere und erfolgreiche IoT-Monetarisierungsstrategien auf den Markt zu bringen.“

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news-2556 Thu, 27 Jul 2017 13:41:56 +0200 Erster Platz beim SIIA CODiE Awards 2017 in der Rubrik „Best Content Rights and Entitlement Solution“ https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/erster-platz-beim-siia-codie-awards-2017-in-der-rubrik-best-content-rights-and-entitlement-solution.html Erster Platz beim SIIA CODiE Awards 2017 in der Rubrik „Best Content Rights and Entitlement Solution“ Erster Platz beim SIIA CODiE Awards 2017 in der Rubrik „Best Content Rights and Entitlement Solution“

CodeMeter von Wibu-Systems, führend im Bereich Software-Monetarisierung für Hersteller von Software und intelligenten Geräten, wurde am 25. Juli mit dem ersten Platz beim 32. SIIA CODiE Awards in der Rubrik „Best Content Rights and Entitlement Solution“ ausgezeichnet. Die Gewinner gehören zu Anbietern mit weltweit innovativen Lösungen für Unternehmenstechnologien.

„Es ist fantastisch, dass CodeMeter von Industrie-Experten diese Anerkennung erhielt“, erklärt Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems. „Jetzt ist es das dritte Mal, dass wir zum Gewinner in einer Rubrik seit unserer ersten Einreichung im Jahr 2005 gewählt wurden. CodeMeter überzeugte durch sein Konzept für Softwareschutz, Lizenzierung und Security sowohl für Einzelplatz- und Netzwerklösungen als auch für virtuelle und cloudbasierte Anwendungen, die auf Computern, intelligenten Geräten, Embedded-Systemen, Steuerungen und Mikrocontroller laufen.“

Marcellus Buchheit, Mitgründer und Vorstand von WIBU-SYSTEMS USA, hat der Jury die CodeMeter-Technologie gezeigt und meint: „Seit der Gründung im Jahr 1989 haben wir immer unsere Mission verfolgt und uns fest darauf konzentriert, Entwicklern bei der Monetarisierung ihrer Software zu helfen und dadurch ihre Geschäftsmöglichkeiten zu erweitern. Auszeichnungen wie diese zeigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“

CodeMeter bietet den Herstellern sichere Lizenzierung, sodass diese ihr geistiges Eigentum vor Produktpiraterie und Reverse Engineering schützen, flexible und preissensible Geschäftsmodelle entsprechend jeglicher Kundenanforderungen umsetzen und auf einfache Weise Endpunktsicherheit für Industrie 4.0 nutzen können. Moderne und innovative Verschlüsselungsmethoden, dynamischer Lizenz-Lebenszyklus und Rechteverwaltung und modulare Anpassung an das Zielsystem zeichnen die Möglichkeiten von CodeMeter im Weltmarkt aus.

„Der Business Technology CODiE Awards 2017 von SIIA würdigt Unternehmen, die Vorreiter in Innovation und Technologie sind. Sie gestalten die Zukunft, wie wir Unternehmen führen, und es ist eine Ehre, wenn diese Lösungen durch die CODiE Awards ausgezeichnet wurden“, meint Ken Wasch, Präsident des SIIAs.

Die Software & Information Industry Association (SIIA), der führende Verband für Hersteller von Software und digitalen Inhalten, gab während der Preisverleihung am 25. Juli in San Francisco alle Preisträger bekannt.

Beim SIIA CODiE Awards werden die Preisträger von Industrie-Experten bestimmt. In der ersten Entscheidungsrunde wählen Experten für Software und Unternehmenstechnologie und die Mitglieder aus Industrie, Analysten, Medienvertreter, Blogger, Banker und Investoren ihre Favoriten unter den Einreichungen aus und vergeben Punkte. In der letzten Runde bewerten die SIIA-Mitglieder die Lösungen der Finalisten, sodass die Unternehmen mit den meisten Punkten von Jury und Mitgliedern gewinnen. In diesem Jahr gibt es 60 Gewinner für Produkte und Dienstleistungen, die speziell für Unternehmenssoftware, Informations- und Media-Unternehmen bestimmt sind.

Alle Gewinner mit ihren Lösungen sind gelistet unter: http://www.siia.net/codie/2017-Winners.

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news-2506 Tue, 20 Jun 2017 14:02:14 +0200 Blurry Box, der robuste Softwareschutz https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/blurry-box-der-robuste-softwareschutz.html Wibu-Systems hat den Wettbewerb gewonnen: Keiner der internationalen Teilnehmer konnte die neue Softwareschutz-Technologie knacken Wibu-Systems hat den Wettbewerb gewonnen: Keiner der internationalen Teilnehmer konnte die neue Softwareschutz-Technologie knacken

Hunderte Teilnehmer aus allen Teilen der Welt haben beim Hacker-Wettbewerb mitgemacht. Die Aufgabe war, den Blurry Box® Softwareschutz eines Computerspiels zu knacken, so dass es auch ohne Lizenz korrekt funktioniert. Blurry Box ist ein neuartiges Schutzverfahren, dessen Mechanismen öffentlich sind und das kürzlich von Wibu-Systems implementiert wurde. Ergebnis: Keiner konnte die neueste Technologie brechen.

Drei Wochen lang arbeiteten die Teilnehmer intensiv an der Aufgabe. Zwei von ihnen haben ihre Ergebnisse an die unabhängige Jury, bestehend aus führenden Wissenschaftlern der IT-Sicherheit des Horst Görtz Instituts (HGI) und des Instituts für Internet-Sicherheit if(is), eingesandt. Keiner der Hacks konnte den Softwareschutz brechen. Die Jury entschied, das Preisgeld von 50.000 Euro nicht auszuzahlen, aber jeder der beiden Einsendungen als Anerkennung 1.000 Euro zuzusprechen. Das verbliebene Geld wird weitere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärken.

Wibu-Systems befasst sich seit fast 30 Jahren mit dem Schutz von Know-how in Software und Daten. Das Ergebnis ist CodeMeter. Es bietet Herstellern von Software und intelligenten Geräten Schutz vor Produktpiraterie, Produktfälschung, Reverse Engineering und Software-Manipulation. Zu den wesentlichen Schutzmechanismen von CodeMeter zählt Verschlüsselung: Mit dem AxProtector werden ausführbare Programme ohne Quellcodeänderung verschlüsselt. Der IxProtector verschlüsselt einzelne Funktionen individuell und bietet so einen höheren Schutz vor typischen Hackerangriffen.

Nichtsdestotrotz erfordern einige komplexe und sensible Softwareprodukte noch höheren Schutz. Blurry Box wurde vom Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Forschungszentrum Informatik (FZI) und Wibu-Systems entwickelt und 2014 mit dem ersten Platz beim Deutschen IT-Sicherheitspreis ausgezeichnet. Es wurde in CodeMeter integriert und jetzt in dem Wettbewerb öffentlich erprobt. Das Verfahren dupliziert, modifiziert und verschlüsselt einzelne Funktionen, bestimmt zur Laufzeit die passende Variante und berücksichtigt den Programmfluss. Wird eine Funktion benötigt, wird nur diese entschlüsselt, während die anderen Funktionen weiterhin verschlüsselt im Speicher bleiben. Werden nicht benötigte Varianten entschlüsselt, erlischt die Lizenz im Dongle. Brute-Force-Angriffe werden so verhindert. Der Aufwand für einen Angreifer, den Softwareschutz zu entfernen, ist höher als für eine Neuentwicklung.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, kürzlich als einer von drei „Top Embedded Innovators“ des Jahres 2017 ausgezeichnet, erklärt: „Heutzutage ist das Internet eine Art digitales Schlachtfeld. Industrie 4.0 und das Internet der Dinge erfordern die besten Schutzmechanismen. Ich sehe unsere Aufgabe darin, die wichtigsten Werte in Unternehmen und im privaten Bereich zu sichern.“

Prof. Dr. (TU NN) Norbert Pohlmann, einer der Juroren des Wettbewerbs und Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit if(is), fügt hinzu: „Ich finde es eine sehr gute Idee, dass Hersteller ihre Produkte in einem öffentlichen Wettbewerb „Hacken“ lassen, um damit ein Maß an Transparenz für Sicherheit und Vertrauen aufzubauen. Auch für die „Hacker“ ist dieser Wettbewerb eine sehr gute Möglichkeit, etwas über IT-Sicherheit zu lernen.“

Prof. Dr. Thorsten Holz, auch ein Juror und Stellvertretender Direktor des Horst Görtz Instituts für IT-Sicherheit und Professor für Systemsicherheit, stellt fest: „Blurry Box wurde beim Deutschen IT-Sicherheitspreis, dem höchstdotierten Wettbewerb im Bereich der IT-Sicherheit in Deutschland, im Jahr 2014 mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Konzepts und der nun beendete Wettbewerb entsprechen sehr gut den Zielen des Preises und es ist schön, dass ein konkretes Produkt entwickelt wird. Der Deutsche IT-Sicherheitspreis geht im Herbst 2017 in die neue Runde und ich hoffe auf ähnliche Erfolge für die Zukunft.“

Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, Leiter des Instituts für Kryptographie und Sicherheit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und einer der Partner, der den Wettbewerb organisiert hat, sagt „Ich freue mich über das Ergebnis des Hackers Contests, denn egal wie gut die Analyse im Vorfeld ist, die wirkliche Sicherheit hängt ja auch davon ab, ob die theoretischen Modelle überhaupt nahe genug an der Realität sind. Dies kann man nur durch Beobachtung und Experiment feststellen. Daher benötigt auch die Theorie einen Hackerwettbewerb. Die IT-Sicherheitsforschung im Kompetenzzentrum KASTEL betrachtet Systeme als Ganzes und muss daher viele Disziplinen und Methoden einbinden. Blurry Box zeigt dies beispielhaft.“

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news-2498 Tue, 13 Jun 2017 08:22:43 +0200 Wibu-Systems unter den SIIA CODiE Award-Finalisten als Anbieter der besten Rechte- und Lizenzverwaltungslösung und besten Endpunkttechnologie https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-unter-den-siia-codie-award-finalisten-als-anbieter-der-besten-rechte-und-lizenzverwaltungsloesung-und-besten-endpunkttechnologie.html Doppelte Auszeichnung für CodeMeter und CodeMeter Embedded 2.0 Doppelte Auszeichnung für CodeMeter und CodeMeter Embedded 2.0

Wibu-Systems, der weltweit führende Pionier für sicheres Lizenzmanagement für industrielle Anwendungen, feiert die Nennung von CodeMeter unter den Finalisten des 2017er SIIA CODiE Awards für die beste Rechte- und Lizenzverwaltungslösung und CodeMeter Embedded 2.0 für die beste Endpunkt-Managementtechnologien. Die Finalisten für die prestigeträchtigen Preise gelten weithin als die wichtigsten Produkte, Technologien und Dienstleistungen in der Software-, Informations- und Businesstechnologiebranche.

Mit seinen starken Vorkehrungen gegen Piraterie und Nachbauten und flexiblen Lizenzierungsfunktionen ermöglicht CodeMeter neuartige kommerzielle Perspektiven. Für Unternehmen, die den dynamischen Änderungen in den Erwartungen ihrer heutigen und zukünftigen Kunden gerecht werden wollen, sind skalierbare Lizenzierungskonzepte unerlässlich.

CodeMeter Embedded 2.0 ist eine modulare and skalierbare Umgebung für IoT-Endpunkte, die Embedded-Anwendungen fortschrittlichste Sicherheitsfunktionen und die flexibelsten Lizenzmanagementfähigkeiten im Markt bietet. Die Technologie unterstützt alle marktüblichen Entwicklungsumgebungen, wie Intel x86, PPC, ARM, Windows, Linux, Android, VxWorks und QNX.

Kryptographische Schlüssel, Trust-Listen und Lizenzbedingungen werden auf einem Smartcard-Chip in einem industrietauglichen Hardware-Secure-Element (USB-Dongle, Speicherkarte oder ASIC) oder in einer geschützten Datei aufbewahrt, die an ein TPM oder andere Komponenten des Zielsystems gebunden ist. Diese besondere Funktionalität ist auch in ein ANSI-C-basiertes OPC UA SDK eingebunden und hebt die integrierten Sicherheitsfähigkeiten von OPC UA auf eine ganz neue Ebene.

CodeMeter Embedded 2.0 wird in kompakter, individualisierbarer Form angeboten, die den beschränkten Ressourcen von Embedded-Systemen Rechnung zollt. Es enthält dennoch alle wichtigen Schutz- und Lizenzierungsfunktionen ohne Leistungseinbußen, selbst bei gleichzeitiger Bearbeitung mehrerer Anwendungen. Durch die volle Kompatibilität mit CodeMeter steht dem Nutzer ein ganzes Ökosystem der Schlüsseltechnologie von Wibu-Systems zur Verfügung, das von industriellen Rechnern zu Mobilgeräten, Embedded-Systems, SPS und Mikrocontrollern reicht. Die Lösung CodeMeter License Central wird genutzt, um Lizenzen zu erstellen, auszuliefern und zu verwalten. Diese Vielseitigkeit macht es zu dem perfekten Handwerkszeug für neue After-Sales-Geschäftsmodelle.

Die SIIA CODiE Awards sind die führenden Preise in der Software- und Informationsindustrie und würdigen seit über drei Jahrzehnten exzellente Produkte in der Branche. Die Preise werden in 93 Kategorien in den Sparten Bildungs- und Businesstechnologie verliehen. In diesem Jahr findet sich CodeMeter gleich zweimal unter den 205 Finalisten in 59 Businesstechnologie-Kategorien.

Ken Wasch, Vorsitzender der SIIA, erklärt: „Ich bin begeistert von den innovativen und kreativen Leistungen unserer diesjährigen CODiE Award-Finalisten. Wir freuen uns, diese Produkte zu feiern und der Welt zu zeigen, wie sie die Wirtschaftswelt von morgen verändern werden.“

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems und jüngst als Top-Embedded-Innovator 2017 ausgezeichnet, ist stolz auf diese außergewöhnliche Anerkennung: „Wir nehmen seit Jahren an den CODiE-Awards teil und waren schon viele Male Finalisten oder sogar Gewinner der Preise. Dieses Jahr ist jedoch etwas Besonderes: CodeMeter wird in gleich zwei Preiskategorien gewürdigt, was seine Flexibilität und Stärke beweist. Diese einmalige Ehre belegt unsere vorbehaltlose Fähigkeit, die Anforderungen des industriellen IoT zu erfüllen."

Die SIIA CODiE Awards sind die einzigen Preise, die von Brancheninsidern selbst gewählt werden. Führende Vertreter aus der Businesstechnologiebranche, Analysten, Medienvertreter, Berater und Investoren sichten eine Liste möglicher Kandidaten und wählen ihre Finalisten für die Awards aus. Die Mitglieder der SIIA geben ihre Stimmen zu den ausgewählten Finalisten ab, und das Endergebnis wird aus beiden Auswahlrunden berechnet. Die Gewinner werden am 25. Juli auf der feierlichen CODiE Award Business Technology-Preisverleihung in San Francisco bekanntgegeben.

Mehr Informationen zu den Finalisten unter: http://www.siia.net/codie/Finalists

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news-2496 Fri, 09 Jun 2017 13:50:01 +0200 Gegen Cyber-Angriffe im Rettungswesen: Security ‘Made in Germany’ sichert Beatmungsgeräte https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/gegen-cyber-angriffe-im-rettungswesen-security-made-in-germany-sichert-beatmungsgeraete.html Lebensrettende Technologie auf dem Digital-Gipfel Lebensrettende Technologie auf dem Digital-Gipfel

Das Schreckensszenario: Ein Spitzenfußballer erleidet einen schweren Verkehrsunfall. Der Klassenerhalt des Vereins ist gefährdet. Während der Unfall des Sportlers noch nicht öffentlich bekannt ist, werden zeitgleich die IT-Systeme des Krankenhauses angegriffen. Auf der Suche nach sensiblen Daten stoßen sie auch auf Name und Befund des Fußballers. Bislang weiß niemand, dass ein Ersatz für den Spieler benötigt wird und der Ligaplatz gefährdet ist; Kartenverkäufe und Sportwetten entwickeln sich noch normal…

Elektronische Geräte in der Notfallmedizin sind überaus leistungsfähig, aber oft nicht ausreichend gegen unbefugten digitalen Zugriff gesichert. Dies bedroht die Privatsphäre der Patienten. Auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung am 12. und 13. Juni 2017 stellen drei deutsche Firmen erstmals eine technische Lösung vor, mit der sich medizinische Geräte gegen unbefugte Auswertung sichern lassen.

Eine erste Notfallmaßnahme ist häufig am Unfallort notwendig. Als Maßnahme kann ein Beatmungsgerät erforderlich werden. Dieses Gerät bleibt oft vom Unfallort, über den Transport bis in die Intensivstation im Krankenhaus beim Patienten. Entlang der gesamten Versorgungskette werden Daten erzeugt und benötigt, damit alle nachfolgend Beteiligten schnellstmöglich die erforderlichen Informationen erhalten. Unbefugtes Auslesen der Daten kann verhindert werden durch die gegenseitige Identifikation von vernetzten medizinischen Geräten und Computern, der so genannten Maschine-zu-Maschine-Authentifizierung. Zudem lassen sich Versorgungsdaten verschlüsseln, bevor sie über mobile oder stationäre Netze versandt werden.

Auf dem Digital-Gipfel wird ein mobiles Beatmungsgerät der Fritz Stephan GmbH gezeigt, das mit deutscher Technologie der Firmen Wibu-Systems und Infineon Technologies AG gesichert wird. Der verwendete Hardware-Anker verfügt über eine Sicherheits-zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das Gerät zeigt nicht nur, wie sich kritische Versorgungsgeräte wirksam sichern lassen. Auch nachträglich lassen sich Medizintechnik-Geräte mit Hardware-basierter Sicherheit nachrüsten, um Identitäts- und Krankheitsdaten wirksam zu sichern.

Das Gerät wird seit kurzem am Markt angeboten und die verwendete Sicherheitstechnologie wurde in Deutschland entwickelt, qualifiziert und produziert. Damit ist ein wichtiger Meilenstein zur digitalen Souveränität in der medizinischen Versorgung erreicht. Der Gesundheitsbereich wurde bereits im Juli 2016 von der EU-Kommission als kritische Infrastruktur eingestuft und benötigt künftig besondere Sicherheitsmaßnahmen gegen Cyberangriffe.

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news-2418 Mon, 24 Apr 2017 12:43:00 +0200 Wibu-Systems lobt 50.000 Euro für das Knacken der patentierten Blurry-Box-Verschlüsselung aus https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-lobt-50000-euro-fuer-das-knacken-der-patentierten-blurry-box-verschluesselung-aus.html Hannover Messe: Ein internationaler Hacker-Wettbewerb soll die Stärke der neuen Verschlüsselungsmethode Blurry Box zeigen Hannover Messe: Ein internationaler Hacker-Wettbewerb soll die Stärke der neuen Verschlüsselungsmethode Blurry Box zeigen

Am Eröffnungstag der Hannover Messe startet Wibu-Systems, Experte für Softwareschutz, Lizenzierung und Security, erneut einen internationalen Hacker-Wettbewerb; diesmal, um die Korrektheit und Stärke der neuen Verschlüsselungsmethode Blurry Box® zu beweisen. Seit heute können sich interessierte Hacker über www.blurrybox.com für den Wettbewerb registrieren. Ab dem 15. Mai haben registrierte Teilnehmer drei Wochen Zeit, um den Schutz zu brechen und mögliche Schwachstellen offen zu legen. Dafür wird ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro ausgelobt.

Die Aufgabe lautet, ein mit Blurry Box geschütztes Computerspiel so zu verändern, dass es ohne Dongle, seine Schutzhardware, läuft. Beurteilt werden die Einsendungen der Teilnehmer von einer externen Jury, bestehend aus den Wissenschaftlern Prof. Dr. Thorsten Holz (Vorstandsmitglied am Horst Götz Institut für IT-Sicherheit und Leiter des Lehrstuhls für Systemsicherheit an der Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr.-Ing. Christof Paar (Geschäftsführender Direktor am Horst Götz Institut für IT-Sicherheit und Leiter des Lehrstuhls für Eingebettete Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum) und  Prof. Dr. (TU NN) Dipl.-Ing. Norbert Pohlmann (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit if(is) an der Westfälischen Hochschule). Gemeinsam erklärten die Juroren, dass sie den Wettbewerb unterstützen, um junge IT-Talente zu entdecken und zu fördern.

Blurry Box wurde von seinen Erfindern – dem Unternehmen Wibu-Systems, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem FZI Forschungszentrum Informatik – im Jahr 2014 erstmals vorgestellt und noch im gleichen Jahr für seine wirksame Methode, Software auf Basis des Kerkhoffs’schen Prinzip vor Piraterie, Reverse Engineering und Manipulation zu schützen, von der Horst Görtz Stiftung mit dem ersten Platz beim Deutschen IT-Sicherheitspreis ausgezeichnet.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erklärt seine Strategie: „In den Jahren 2001, 2007 und 2010 hatten wir bereits ähnliche Wettbewerbe erfolgreich veranstaltet. Nachdem wir in den letzten Jahren intensiv mit unseren Partnern KIT und FZI zusammengearbeitet haben, sind wir nun bereit, Blurry Box im Feld zu testen, bevor wir es in die bewährte CodeMeter-Technologie einbauen und unseren Kunden zur Verfügung stellen. Statt auf „Security by Obscurity“ zu vertrauen, stellen wir unsere neue Technologie international offen unter Beweis. Die zukünftige vernetzte Welt benötigt höchste Sicherheit. Wir haben Lösungsansätze in der Vergangenheit gefunden.“

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news-2398 Wed, 12 Apr 2017 10:14:00 +0200 Hannover Messe: Wibu-Systems und Partner demonstrieren Cyber-Sicherheit für Industrie 4.0 https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/hannover-messe-wibu-systems-und-partner-demonstrieren-cyber-sicherheit-fuer-industrie-40.html Sicheres Lizenzmanagement bringt die digitale Wirtschaft voran Sicheres Lizenzmanagement bringt die digitale Wirtschaft voran

Wibu-Systems ist auf der diesjährigen Hannover Messe in der Halle 8 am Stand D05 mit verschiedenen Demonstratoren vertreten. In Zusammenarbeit mit Partnern zeigt Wibu-Systems vier unterschiedliche, sichere Schutzkonzepte, wie Hersteller Cyber-Angriffe auf vernetzte Systeme abwehren können.

Die Stickmaschine des langjährigen Kunden ZSK Stickmaschinen GmbH dient als Praxisbeispiel für CodeMeter von Wibu-Systems zum Schutz vor Piraterie, Nachbau und Manipulation. Die aktuelle Studie zu Produktpiraterie des Industrieverbands VDMA legt dar, dass mit wachsender Vernetzung das Unternehmens-Know-how in Produkten, Maschinen oder ganzen Industrieanlagen immer häufiger Angriffsversuchen ausgesetzt ist. CodeMeter schützt Quellcode, Maschinencode und sensible Maschineneinstellungen und speichert dabei digitale Schlüssel in einer sicheren Schutzhardware, beispielsweise in Dongles für die USB-Schnittstelle, in Speicherkarten oder ASICs. Zusätzlich ermöglicht CodeMeter mittels Lizenzierung intelligente Vertriebsstrategien: Individuelle Kundenwünsche können durch flexible Lizenzierungskonzepte mit modularen Produkten realisiert werden.

Des Weiteren ist die Stickmaschine mit dem Demonstrator vom Industrial Internet Consortium (IIC) und der Plattform Industrie 4.0 verbunden: Die Maschine liefert eine Syslog-Datei mit Informationen zu sicherheitsrelevanten Vorfällen an das Sicherheitsinformations- und Vorfallsmanagement-(SIEM)-System, das sich in der Halle 8 auf den Ständen C24 und D24 befindet. Die Demonstration schließt weitere Partner anderer Stände und Messehallen sowie externe Partner in ganz Deutschland und der Welt ein und zeigt, dass Endpunktsicherheit mit aktuellen Technologien selbst in sehr heterogenen Architekturen möglich ist, was einer realen Konstellation entspricht. Beide Organisationen haben in den letzten fünf Monaten eng mit 24 Unternehmen zusammengearbeitet, um das Ziel einer gemeinsamen Richtlinie zwischen dem RAMI-Architekturmodell und dem Industrial Internet Security Framework zu erreichen und dabei ein praktikables und interoperables Sicherheitskonzept zu entwickeln.

Wibu-Systems beteiligt sich darüber hinaus aktiv bei SmartFactoryKL, einer Technologie-Initiative des DFKI Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz. Die ortsübergreifende Live-Demonstration in der Halle 8 am Stand 20 vereint 18 Unternehmen, die mit ihren speziellen Kenntnissen und Kompetenzen Industrie 4.0 vorantreiben. CodeMeter bietet flexible und starke Schutztechnologien für Fabriken mit Industrie 4.0 und schützt Software vor unerlaubtem Zugriff und Manipulation. Die kryptografischen Schlüssel, die beispielsweise zur Authentifizierung in OPC UA benutzt werden, befinden sich sicher gespeichert in den CmDongles. Zusätzlich erlaubt die Lizenzierung eine fein-granulare Kontrolle einzelner Funktionen, Maschineneinstellungen oder vertraulicher Produktionsdaten.

IUNO, das Nationale Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in Industrie 4.0, hat die vier Anwendungsfälle für den industriellen Einsatz weiterentwickelt: kundenindividuelle Produktion, Technologiedaten-Marktplatz, Fernwartung/Trusted Partner und visueller Security-Leitstand. In der Halle 2 am Stand B22 zeigen die IUNO-Partner die aktuellen Ergebnisse, wie Hersteller vernetzter Produkte Vertrauen über verschiedene Domains hinweg sicherstellen können. Wibu-Systems stellt zur Lizenzierung das Tool CodeMeter License Central zur Verfügung. In der Demonstration verbindet die CodeMeter License Central Lizenzen mit Getränkebestellungen: Die bestellten Getränke werden richtig ausgeschenkt und abgerechnet. In einem weiteren Projekt geht es um Security-by-Design für Endpunkte: CodeMeter Runtime wird hierfür in der Fernwartung von Clients und CodeMeter Embedded in der Fernwartung von Maschinen eingesetzt.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, ist sich sicher, dass Hersteller CodeMeter ganz flexibel für ihre jeweiligen Anforderungen einsetzen können: „Die Idee von Industrie 4.0 begann mit der Optimierung von Herstellungsprozessen, so dass sie ressourcenschonender und gleichzeitig flexibler wird. Im Laufe unserer Entwicklungsarbeit stellten wir verschiedene wirtschaftliche und sicherheitstechnische Herausforderungen fest. Wir mussten unser bisheriges Schutzkonzept hinterfragen und mit den besonderen Anforderungen der Industrie erweitern. Hersteller können jetzt mit CodeMeter ihr geistiges Eigentum schützen und neue Vertriebsstrategien umsetzen. Zusammen mit anderen Unternehmen, die sich mit Industrie 4.0 befassen, haben wir plattformunabhängige, standardisierte und robuste Cyber-Sicherheitslösungen entwickelt, die alle Hersteller intelligenter Geräte direkt implementieren können.”

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news-2400 Thu, 06 Apr 2017 10:45:33 +0200 CodeMeter microEmbedded gewinnt den dritten Platz bei der Wahl zu den Produkten des Jahres 2017 https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/codemeter-microembedded-gewinnt-den-dritten-platz-bei-der-wahl-zu-den-produkten-des-jahres-2017.html Schutz für Mikrocontroller in unsicheren, vernetzten Umgebungen Schutz für Mikrocontroller in unsicheren, vernetzten Umgebungen

CodeMeter µEmbedded, die Erweiterung der CodeMeter-Technologie von Wibu-Systems zum Schutz von Software und geistigen Eigentums auf Mikrocontrollern und Field Programmable Gate Arrays (FPGA), wurde von den Lesern des Fachmagazins „Elektronik“ mit dritten Platz der Produkte des Jahres 2017 in der Kategorie „Entwicklungs-Software“ gewählt. Bei der Preisverleihung am 31. März zeichnete der WEKA-Verlag alle Preisträger aus. Nach einer Vorauswahl durch das Redaktionsteam der „Elektronik“ konnten die Leser aus 111 Produkten ihre Favoriten in verschiedenen Kategorien wählen. 

Immer mehr Systeme in Unternehmen und Haushalten nutzen Mikrocontroller, die komplexe Algorithmen verwenden und während ihrer Lebensdauer aktualisiert werden müssen. Die Firmware heutiger Mikrocontroller wird üblicherweise über eine serielle Schnittstelle als kompiliertes Hex-Image auf den Controller geladen, ohne vor Analyse oder Manipulation geschützt zu sein. Die Firmware könnte während der Übertragung vom Build-System zum Controller angegriffen werden, was die Vertrauenswürdigkeit des gesamten Herstellungsprozesses untergraben würde.

Selbst wenn der Hersteller weiß, dass er seinem eigenen Build-Prozess vertrauen kann, verlässt das Mikrocontroller-basierte Produkt nach Fertigstellung diese sichere Umgebung. Die Hersteller sehen sich zweierlei Risiken ausgesetzt: Wettbewerber sehen es auf das geistiges Eigentum ab und es gibt Manipulationsversuche während Updates oder Upgrades der Firmware. Beides kann in der nicht-vertrauenswürdigen Umgebung beim Anwender passieren.

CodeMeter µEmbedded berücksichtigt diese Risiken: Die Lösung bietet Know-how- und Integritätsschutz, aber auch Umsetzung neuer Geschäftsmodelle durch Lizenzierungsmöglichkeiten. Die Firmware eines Infineon XMC™-Mikrocontrollers wird im Build-Prozess mit Hilfe des DAVE™-Werkzeugs mit symmetrischem AES-Algorithmus verschlüsselt und mit ECC-Algorithmus digital signiert und direkt an den Mikrocontroller gebunden.

Während der Herstellung eines XMC4500-basierten Geräts wird die sichere Firmware in den Controller geladen. Bei der ersten Inbetriebnahme verbindet sich der Loader mit dem Produktionssystem und erstellt einen digitalen Fingerabdruck davon, bevor die Lizenz übertragen wird. Danach kann nur noch verschlüsselte, lizenzierte und signierte Firmware in den XMC-Mikrocontroller geladen werden und die Firmware kann bestimmte Funktionen abhängig von Lizenzeinträgen ausführen. Die so gesicherte Firmware kann nicht mehr aus dem Mikrocontroller entfernt werden und ist durch interne Vorkehrungen vor Lesezugriffen geschützt.

Dieser Schutzmechanismus kann sogar noch verstärkt werden, indem er an ein externes Secure-Element gebunden wird, wie ein OPTIGA™ TPM (Trusted Platform Module) oder ein SLE-Securitycontroller, der über eine SPI-Schnittstelle mit dem XMC-Controller kommuniziert.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, sieht den Schutz von Mikrocontrollern als Schlüssel technischer Möglichkeiten: „Die Anforderungen aller Softwareentwickler liegen uns am Herzen.  Egal, auf welchen Plattformen oder Systemen sie auch arbeiten: Unsere CodeMeter-Technologie passt für alle Systeme. Es können klassische PCs, intelligente Geräte, Embedded-Systeme, Steuerungen oder Mikrocontroller sein. Da deren Rechenleistung und Performanz sehr unterschiedlich sind, ist es wichtig, eine skalierbare Sicherheitstechnologie zu haben, die ab 60 Kilobyte Programmspeicher einsetzbar ist. Besonders wichtig ist, dass CodeMeter µEmbedded mit CodeMeter Runtime und CodeMeter Embedded kompatibel ist. Dadurch können Hersteller heterogene Umgebungen mit derselben Technologie schützen und lizenzieren bei identischer Integration in die Geschäftsprozesse und somit Kosten reduzieren.“

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news-2393 Tue, 28 Mar 2017 09:38:43 +0200 Hannover Messe: Wibu-Systems präsentiert die weltweit kleinste Schutzhardware mit Flashspeicher https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/hannover-messe-wibu-systems-praesentiert-die-weltweit-kleinste-schutzhardware-mit-flashspeicher.html Neuer CmStick/CM vereint Softwareschutz und Speicher im eleganten und robusten Gehäuse Neuer CmStick/CM vereint Softwareschutz und Speicher im eleganten und robusten Gehäuse

Zur Hannover Messe stellt Wibu-Systems erstmals den CmStick/CM, die kleinste Schutzhardware mit Flashspeicher der CodeMeter-Technologie, am Stand D05 in der Halle 8 vor. CodeMeter bietet Unternehmen, die Standard- oder Embedded-Software für Maschinen, Anlagen oder intelligente Geräte entwickeln, Schutz vor Reverse Engineering und Umsetzung neuer Geschäftsmodelle durch Lizenzierung. Der neue CmStick/CM speichert sicher Lizenzen und kryptografische Schlüssel und bietet gleichzeitig eine Flash Disk mit 8 GB Kapazität. Sein elegantes Design ist nicht nur schlank und extrem kompakt, sondern eignet sich für den Einsatz unter harten Bedingungen in der Industrie.

Der CmStick/CM zeichnet sich durch die folgenden Eigenschaften aus:

  • Die USB 3.1-Schnittstelle mit Typ A-Stecker ermöglicht einen extrem schnellen Datenaustausch zwischen dem Flashspeicher und dem Computer.
  • Hochgeschwindigkeits-Flashspeicher mit 8 GB auf Basis von zwei 16 GBit 2-Bit Multi-Level-Cell (MLC)-Technologie Speicherdies.
  • Der SLM97-Smartcard-Chip von Infineon enthält die CodeMeter-Funktionalität.
  • Der U9-Flashcontroller von Hyperstone und die patentierte hymap®-Firmware erfüllen höchste industrielle Ansprüche im Hinblick auf Robustheit, Verlässlichkeit und Schutz vor Datenverlust bei Spannungsausfällen während des Schreibvorgangs.
  • Es gibt eine optionale verschlüsselte Speicherpartition namens CmSecureDisk, auf der Daten oder Maschineneinstellungen nach erfolgreicher Authentifizierung über die CodeMeter-API gelesen und geschrieben werden können.

Die Besonderheit beim neuen CmStick/CM ist der Einsatz der SiP-Technologie (System in Package). Die SiP-Technologie zeichnet sich dadurch aus, dass verschiedene integrierte Schaltungen und Komponenten in ein Gehäuse integriert werden und so Kosten, Leistung und Miniaturisierung optimiert werden. Diese hochmoderne Technologie stellt eine nahtlose Verbindung zwischen USB-Stecker und dem Metallgehäuse her und schützt die Hardware so vor Durchbiegen, Vibrationen, Feuchtigkeit und Temperaturschocks. Der CmStick/CM ist perfekt für anspruchsvolle industrielle Umgebungen geeignet. Zusätzlich können Hersteller das Metallgehäuse mit ihrem Logo durch individuelle Lasergravur personalisieren. Die hochautomatisierte Fertigung erlaubt Wibu-Systems, den CmStick/CM zu einem unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten.

Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems, erläutert: „Unser Unternehmen liefert Schutz- und Lizenzierungslösungen, die die Entwicklung von Geschäftsmodellen für Industrie 4.0 unterstützen und damit den Weg für Maschinenbauer und Hersteller intelligenter Geräte zum Lösungsanbieter unterstützen. Sicherheit ist auf allen Ebenen vertikaler Märkte unabdingbar und ein unerlässlicher Teil aller integrierten cyber-physischen Systeme, sei es in der Automatisierungsindustrie, Medizintechnik, Gebäudemanagement, Logistik, im Automobilbau oder auch in KMUs und im Wohnumfeld. Die Hardware als Secure Element wird in verschiedenen Bauformen benötigt, sodass sie die Vielzahl der unterschiedlichen Anwendungen unterstützt. Dies haben wir bei der Entwicklung des neuen CmStick/CM bedacht.“

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news-2373 Thu, 09 Mar 2017 15:52:45 +0100 Embedded World: Portabler Schutz mit Speicherkarten von Wibu-Systems https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/embedded-world-portabler-schutz-mit-speicherkarten-von-wibu-systems.html Sieben Gründe für die Kombination von Schutzkomponente mit Speicher in CmCards Sieben Gründe für die Kombination von Schutzkomponente mit Speicher in CmCards

Wibu-Systems, Experte für Softwareschutz, Lizenzierung und Security, stellt während der Embedded World in der Halle 4 am Stand 540 die CmCard-Speicherkarten vor. Die CmCards, basierend auf der CodeMeter-Technologie, enthalten sowohl eine Schutzkomponente als auch Speicher, sodass sie einfach in bestehenden Industrieanlagen nachgerüstet und für Industrie-4.0-Konzepte genutzt werden können. Mit Hilfe dieser Hardware können Hersteller Produktpiraterie und Produktfälschungen verhindern, aber auch ihre Software vor Sabotage, Manipulation und Spionage schützen.

Die CmCards gibt es als Karten für microSD, SD, Compact-Flash und CFast und sind für industrielle Anwendungen ausgelegt. Alle Varianten bieten die gesamte CodeMeter-Funktionalität und speichern kryptographische Schlüssel und sensible Daten sicher auf dem SLM97 SmartCard-Chip von Infineon. Die Karten verfügen über erhöhte elektromagnetische Verträglichkeit, sind optional durch Conformal Coating für Umgebungen mit kondensierender Feuchte geeignet und decken einen Temperaturbereich von -40 bis +85 Grad Celsius ab. Die Flashcontroller von Hyperstone, genauer gesagt S8 für CmCard/microSD und CmCard/SD, F4 für CmCard/CF und A2 für CmCard/CFast, und ihre patentierte hyMap®-Firmware schützen den Speicher vor Datenverlust, auch wenn die Stromversorgung während eines Schreibvorgangs unterbrochen wird. 

Hersteller intelligenter Geräte können von den Schutzfunktionen inklusive Flashspeicher profitieren:

  • Höherer Schutzlevel: Die enge Verbindung von SmartCard-Chip und Flashspeicher erhöht die Sicherheit per Design.
  • Niedrigere Betriebskosten: Eine einzige Hardware deckt mehrere Funktionen ab und senkt so die Material-, Logistik- und Wartungskosten.
  • Geringerer Energieverbrauch: Die Kombination zweier Technologien in einer Hardware reduziert die Stromaufnahme.
  • Industrietaugliches Design: Alle CmCards sind für industrielle Anwendungen entworfen, hergestellt und qualifiziert. Lange Lebenserwartung und Verfügbarkeit senken die Gesamtkosten und versprechen höhere Margen.
  • Kleine Abmessung: Die kompakte Bauform ermöglicht den Einsatz in miniaturisierten Systemen.
  • Nachrüstung: Bestehende Anlagen können ohne Umbau nachgerüstet werden, da die CodeMeter-Hardware alle gängigen Schnittstellen unterstützen: USB, microSD, SD, CF und CFast.
  • Flexibilität: Die sichere Datenpartition CmSecure erlaubt wahlweise das Verschlüsselungen on-the-fly beim Lesen und Schreiben von Daten über das CodeMeter API nach erfolgreicher Authentifizierung.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erklärt: „Auf der Embedded World in der kommenden Woche stellen wir unsere Lösungen für Anwendungen in Industrie 4.0 vor: Die CmCards nutzen moderne Verschlüsselungsmethoden, können Softwarelizenzen von Gerät zu Gerät übertragen und somit moderne, lizenzbasierte Geschäftskonzepte realisieren und unterstützen sowohl Standard-PCs, Embedded-Systeme als auch Steuerungen. Hersteller und Wartungstechniker können somit bestehende Geräte und Anlagen aufwerten. Mit innovativen Geschäftsmodellen, die durch flexibles Lizenzmanagement möglich werden, zahlt sich ihr Investment direkt und messbar aus.“

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news-2352 Wed, 01 Mar 2017 11:00:03 +0100 Embedded World: „Security by Design“ durch CmASIC von Wibu-Systems https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/embedded-world-security-by-design-durch-cmasic-von-wibu-systems.html Sicherheit und Lizenzierung bilden die Basis für geeignete Konzepte zu Industrie 4.0 Sicherheit und Lizenzierung bilden die Basis für geeignete Konzepte zu Industrie 4.0

Wibu-Systems beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Softwareschutz und Lizenzierung; die Lösungen wurden so erweitert, dass sie für das industrielle Internet der Dinge (IIoT) weltweit eingesetzt werden können. Einer der Ausstellungsschwerpunkte von Wibu-Systems auf der diesjährigen Embedded World sind in der Halle 4 am Stand 540 die CmASICs für Hersteller intelligenter Geräte, die nach dem Grundsatz von „Security by Design“ alle Sicherheits- und Lizenzierungsfunktionen der CodeMeter-Technologie sofort auf ihre Platinen aufbringen und so out of the box Softwareschutz und Lizenzierung nutzen können.

Um Schwachstellen zu reduzieren, kann CodeMeter von Herstellern nicht nur in bestehende Systeme, sondern bereits beim Design integriert werden. Das CmASIC kann auf der Platine einer Maschine, Anlage oder eines Geräts aufgelötet werden, sodass auch Endpunkte verlässlich identifiziert und sensible Daten wie kryptographische Schlüssel, Produktionsdaten oder Maschineneinstellungen sicher gespeichert werden. Einzig mit Gewalt könnten Angreifer ins Gerät eindringen. Somit wird das geistige Eigentum vor Fälschungen, Nachbauten und Manipulationen geschützt. Zur Lizenzierung kann CodeMeter in verschiedenen Backoffice-Lösungen integriert werden.

Damit jeder CmASIC seine Geheimnisse wahrt, werden symmetrische und asymmetrische Schlüssel mit den kryptographischen Verfahren 128-Bit AES, SHA-256, 2048-Bit RSA oder 224-Bit ECC sicher im nichtflüchtigen Speicher des CmASICs, einem Infineon-Chip, gespeichert. Dieser ist zertifiziert nach Common Criteria EAL 5+, FIPS 140-2 und EMVCo. Der Security-Controller ist für extreme Temperaturbereiche von -40 bis +105 Grad Celsius ausgelegt und somit für industrielle Anwendungen geeignet. Neben den CmASICs gibt es als Secure-Elements weitere, industrietaugliche Bauformen und auch software-basierte Aktivierungsdateien. Auf der Softwareseite werden alle wichtigen Betriebssysteme unterstützt: dazu gehören Windows, Linux und macOS für PCs; Embedded Linux und Windows Embedded für Embedded-Systeme; Linux RT, VxWorks und QNX für Echtzeitbetriebssysteme und auch die Steuerungen von CODESYS, B&R und Rockwell. Das VxWorks 7 Security Profile beinhaltet standardmäßig CodeMeter. Das CmASIC ist ab sofort ab Lager verfügbar, wird im 5x5 mm großen VQFN-32-Gehäuse geliefert und enthält je eine USB- und SPI-Schnittstelle, um sowohl in leistungsstarken Geräten als auch in energieeffizienten oder batteriebetriebenen Geräten eingesetzt zu werden.

Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems, erläutert: „Sicherheitslösungen können nicht von der Stange eingesetzt werden, sondern Hersteller benötigen umfangreiches Wissen über Verfahren und Technologien. Mit unserem CmASIC vereinfachen wir die Idee von „Security by Design“ ungemein. Unsere CmASICs werden bereits erfolgreich von führenden Board-Herstellern und Herstellern von Sensoren und Aktoren eingesetzt, um heutige und zukünftige Marktanforderungen zu erfüllen.“

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news-2334 Wed, 15 Feb 2017 09:53:03 +0100 Fritz Stephan GmbH nutzt Schutztechnologie von Wibu-Systems zur Patientensicherheit und Kundenzufriedenheit https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/fritz-stephan-gmbh-nutzt-schutztechnologie-von-wibu-systems-zur-patientensicherheit-und-kundenzufriedenheit.html Schutz von Embedded-Software und bedarfsgerechte Lizenzierung mit CodeMeter für die Notfallbeatmungsgeräte EVE von Fritz Stephan Schutz von Embedded-Software und bedarfsgerechte Lizenzierung mit CodeMeter für die Notfallbeatmungsgeräte EVE von Fritz Stephan

Wibu-Systems, führend im Bereich sicheres Lizenz-Lifecycle-Management, und Fritz Stephan, einer der weltweiten Technologieführer in den Fachgebieten Beatmung, Anästhesie und Sauerstoffversorgung, geben bekannt, dass die Schutz- und Lizenzierungstechnologie CodeMeter von Wibu-Systems in die Gerätefamilie „Easy Ventilator Emergency (EVE)“ von Fritz Stefan integriert wurde. CodeMeter schützt das geistige Eigentum des Medizingeräteherstellers vor Produktpiraterie, Analyse (Reverse Engineering) und Manipulation und ermöglicht eine bequeme Lizenzierung für Anwender.

Die EVE-Beatmungsgeräte wurden speziell für äußerst empfindliche Patientengruppen entwickelt, die eine sanfte und nicht-invasive Beatmung benötigen. Kritische Geräte wie Beatmungsgeräte müssen die Sicherheit der Patienten garantieren. Um die Geräte-Integrität zu wahren, wurde CodeMeter Embedded, eine modulare Laufzeitumgebung für Embedded-Systeme, in die lebenserhaltende Software integriert und die Karte CmCard/SD direkt in alle EVE-Geräte eingebaut. Jede Karte speichert kryptographische Schlüssel, digitale Signaturen, Zertifikate und Lizenzrechte auf sichere Weise im SmartCard-Chip. Würde ein Nutzer das Gerät öffnen, um an die CmCard/SD zu gelangen, wäre dies eine Manipulation, während Wartungstechniker und Vertriebsmitarbeiter von Fritz Stephan bei Bedarf die CmCard/SD austauschen können.

Darüber hinaus benötigte Fritz Stephan eine modulare Lizenzierungslösung, die einzelne Funktionen wie die Beatmung von Neugeborenen, Kindern oder Erwachsenen freischaltet und Online-Updates erlaubt. Der Hersteller benutzt zur Freischaltung CodeMeter License Central, sobald einer der internationalen Kunden weitere Funktionen nachträglich erwirbt. Die Nutzungsrechte in der CmCard/SD werden über das Internet entsprechend erweitert.

Bernd Höhne, Marketingleiter von Fritz Stephan, erklärt: „Wir freuen uns über den großartigen Erfolg unserer EVE-Produktfamilie. Die Software- und Hardware-Integration von CodeMeter in EVE gibt unserer Geschäftsentwicklung neue globale Perspektiven. Unsere Kunden schätzen die modulare Preisgestaltung, die Möglichkeit, ihre Gerätesoftware jederzeit online upzudaten, und die Gelegenheit, neue Funktionen nach Bedarf freizuschalten.“

Die Integration von CodeMeter in die EVE-Geräte ist nur einer der Anwendungsfälle im Medizintechnik-Bereich.

„Wie in jedem anderen Industrie-Bereich durchläuft das Gesundheitswesen eine beispiellose digitale Transformation, die Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle verändert“, erläutert Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems. „Uns sind die besonderen Bedürfnisse der Hersteller von Medizingeräten bewusst, Schutzmaßnahmen direkt in die Geräte einzubauen. Das Beispiel von Fritz Stephan zeigt, dass CodeMeter für diese Zwecke ideal geeignet ist und sogar die strengen deutschen Gesetze für Medizingeräte eingehalten werden, wie DIN EN 794-3, RTCA DO160F und DIN EN 80601-2-12. Ich freue mich, innovative Unternehmen wie Fritz Stephan mit zusätzlichen Funktionen auszustatten und somit die Patientensicherheit zu gewährleisten, das geistige Eigentum zu schützen, den Service für Anwender zu verbessern und die Geschäftsentwicklung zu steigern.“

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news-2321 Wed, 08 Feb 2017 09:27:48 +0100 Hannover Messe 2017: Wibu-Systems mit ausgereifter Verschlüsselungslösung für Industrie 4.0 https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/hannover-messe-2017-wibu-systems-mit-ausgereifter-verschluesselungsloesung-fuer-industrie-40.html Wibu-Systems erweitert Schutztechnologie, präsentiert den Praxiseinsatz bei Produktionsinseln und startet einen Hackerwettbewerb Wibu-Systems erweitert Schutztechnologie, präsentiert den Praxiseinsatz bei Produktionsinseln und startet einen Hackerwettbewerb

Wibu-Systems, international führend bei sicheren Lizenzmanagementlösungen für den industriellen Einsatz, stellt zur Hannover Messe vom 24. bis 28. April in der Halle 8 am Stand D05 die neue Generation der Industrie-4.0-tauglichen Produkte vor. Damit die Hersteller intelligenter Geräte neue Geschäftsmodelle sofort nutzen können, zeigt Wibu-Systems, wie dies mit der modularen und skalierbaren Schutztechnologie CodeMeter, optional mit Hardware als Secure Element, funktioniert.

Robustheit und Flexibilität sind unabdingbar im industriellen Einsatz. CodeMeter bietet sichere Schlüssel- und Lizenzspeicher in unterschiedlichen, industrietauglichen Bauformen. Diese Bauformen sind EMV-zertifiziert, arbeiten selbst unter extremen Temperaturen, und zwar die internen Module SD, microSD, CF und CFast von -40 Grad Celsius bis +85 Grad Celsius und die Varianten für USB und als ASIC von -40 Grad Celsius bis +105 Grad Celsius. Zusätzlich nutzen sie moderne Flash-Controller mit patentierten Application Programming Interfaces (APIs), sind durch industriekonforme Beschichtung besonders feuchtigkeitsresistent und die EAL5+-tauglichen Sicherheitscontroller erlauben Verschlüsselungen, Datenverfügbarkeit und Integrität auf hohem Niveau.

Die neue Version CodeMeter Embedded 2.0 erweitert die flexiblen Lizenzmanagement- und Schutzfunktionen der Vorgängerversion und unterstützt gleichfalls unterschiedliche Plattformen und Betriebssysteme, wie Intel x86, PPC, ARM, Windows, Linux, Android, VxWorks und QNX. Hardware und Aktivierungsdateien speichern auf sichere Weise kryptographische Schlüssel, Trust-Lists und Konfigurationsdaten und sind voll in das ANSI-C-basierte OPC UA SDK integriert. Auch können Aktivierungsdateien an Trusted Platform Modules (TPMs) von Drittanbietern gebunden werden. Das SDK kann leicht angepasst werden, entspricht den schlanken Anforderungen von Embedded-Systemen und Steuerungen und ist kompatibel zu den CodeMeter-Varianten für PCs, intelligenten Geräten und Mikrocontrollern.

Zwei gemeinschaftlich erstellte Demonstratoren zeigen Schutzmöglichkeiten für Industrie 4.0:

  • Wibu-Systems gehört zur Technologie-Initiative SmartFactoryKL. Ein Teil der Initiative, bestehend aus Wibu-Systems und 18 weiteren Mitglieder, hat sich zusammen getan, um die Vision von Industrie 4.0 in die Realität zu führen und gemeinsam einen Demonstrator zu entwickeln. Am Stand D20 in der Halle 8 zeigt die Initiative ein flexibles Transportsystem, das durch einen zentralen Roboteraufbau drei Produktionsinseln über Laufbänder bedient. Das Automatisierungssystem nutzt RFID-Tags nach ISO 15693, das OPC-UA-Protokoll und ein Fertigungsmanagementsystem für hohe Standardisierung in der Hardware und den Kommunikationsabläufen. CodeMeter härtet die B&R-Technologie bei gleichzeitiger Standardisierung.
  • Zusammen mit Dutzenden Mitgliedern des Industrial Internet Consortiums (IIC) nimmt Wibu-Systems aktiv an einer Testumgebung teil, die sich vom IIC-Stand C24 in der Halle 8 über den Stand von Plattform Industrie 4.0, den Ständen weiterer IIC-Mitgliedern und sogar weiter entfernten Standorten erstreckt. Das Ziel der Demonstration ist, aufzuzeigen, wie „grenzenlose Sicherheit“ in einer sehr heterogenen Umgebung funktionieren kann. Wibu-Systems zeigt dabei eine Stickmaschine, deren mit CodeMeter verschlüsselten Produktionsdaten auf sicherem Wege übertragen und durch CodeMeter authentifiziert werden. Somit wird gezeigt, wie leicht Know-how-Schutz und sichere Schlüsselspeicher in einer intelligenten Fertigung eingesetzt werden können.

Oliver Winzenried, Mitgründer und Vorstand von Wibu-Systems, freut sich auf die diesjährige Messe: „Wir sind regelmäßiger Aussteller auf der Hannover Messe, aber 2017 wird ein ganz besonderes Erlebnis für uns werden. In unserer Pressekonferenz, die am 24. April um 13 Uhr im Raum Frankfurt beginnt, werden wir Details zu einem speziellen Hackerwettbewerb vorstellen, mit dem wir die Stärke und Richtigkeit der neuen Blurry Box-Verschlüsselung beweisen wollen. Diese neue Art der Verschlüsselung haben wir gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt. Da Software immer stärker die heutigen technischen Entwicklungen beeinflusst wird, werden die Angriffe auf die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Daten zunehmen. Blurry Box bietet eine zukunftssichere Lösung für alle Softwareentwickler und ist für den Einsatz in der Industrie perfekt geeignet.“

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news-2307 Wed, 01 Feb 2017 08:53:47 +0100 Embedded World 2017: Neue Version der Schutz- und Lizenzierungslösung CodeMeter für Embedded-Systeme https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/embedded-world-2017-neue-version-der-schutz-und-lizenzierungsloesung-codemeter-fuer-embedded-systeme.html Neue Version CodeMeter Embedded 2.0 Neue Version CodeMeter Embedded 2.0

Auf der Embedded World 2017 stellt Wibu-Systems am Stand 540 in der Halle 4 erstmals die neue Version CodeMeter Embedded 2.0 vor. Ob Intel X86, PPC oder ARM, 32- oder 64-Bit, ob Windows, Linux, Android, VxWorks, QNX oder andere: CodeMeter Embedded 2.0 ist für viele Betriebssysteme und Plattformen out of the box erhältlich. Dank des modularen Aufbaus der CodeMeter Runtime können Hersteller genau die benötigte Funktionalität in ihre Produkte integrieren, wie zum Beispiel den Zugriff auf Lizenzen über das Netzwerk, hardwarebasierten Schutz, softwarebasierte Aktivierung, verschlüsselte Kommunikation und weitere. Dadurch läuft CodeMeter mit sehr geringem Bedarf an Ressourcen auch auf kleinen Embedded-Systemen, bietet aber dennoch hundertprozentige Kompatibilität mit der CodeMeter Standard Runtime, um sich nahtlos in eine vorhandene CodeMeter-Umgebung einzufügen – angefangen bei der vollständigen Funktionalität symmetrischer und asymmetrischer Kryptographie, über die Lizenzerzeugung bis zur Lizenzauslieferung.

Die neue Version 2.0 erscheint am Ende des ersten Quartals 2017 und bietet wertvolle Erweiterungen und Verbesserungen:

  • Dank Caching höhere Performance beim Zugriff auf Lizenzen und konkurrierender Zugriff von verschiedenen Anwendungen zur gleichen Zeit. Dieser war bislang nur in der Standard Runtime verfügbar.
  • CmDongles mit Lizenzeinträgen des neuen Universal Firm Code werden ab sofort unterstützt.
  • Das CmDongle-Modul unterstützt nun auch die SPI-Kommunikation. Damit kann in kleinen Systemen ohne USB- oder SD/microSD/CF/CFast-Schnittstelle auch das CmAsic mit SPI-Kommunikation eingesetzt werden. Dies ist besonders bei kleinen, extrem stromsparenden, batteriebetriebenen Geräten ein großer Vorteil.
  • Das OPC-UA-Modul integriert CodeMeter Embedded 2.0 direkt in das OPC-UA-SDK von Unified Automation. Damit können in OPC-UA-fähigen Geräten Zertifikate und private Schlüssel hochsicher im CmDongle gespeichert und gleichzeitig die Lizenzierungsfunktionen von CodeMeter im Gerät genutzt werden.
  • Das TPM-Modul bindet softwarebasierte CmActLicenses hochsicher an im Zielsystem vorhandene TPM-Module der Version 1.2 oder 2.0.

Mit diesen Erweiterungen wird CodeMeter Embedded noch leistungsfähiger, bei weiterhin einfacher Integration in vorhandene oder neue Systeme – zum größtmöglichen Nutzen der Hersteller, die Wibu-Systems mit seinen Experten bei der Wahl der passenden Komponenten und der Integration in ihre Systeme unterstützt.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erläutert: „Mit CodeMeter Embedded 2.0 haben wir einzigartige neue Funktionen und Verbesserung geschaffen. Schutz- und Lizenzierungslösungen im Embedded-Bereich müssen modular und ressourcensparend sein. Während der Embedded World rechne ich mit großer Nachfrage, speziell auch was die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle der Digitalisierung im Internet der Dinge betrifft. Dazu gehört die Integration der Lizenzerstellung und Auslieferung in die Geschäftsprozesse. Dies ist für CodeMeter Embedded identisch mit der für PC-Systeme. Also nur eine eCommerce- oder ERP-Integration – ein erheblicher Vorteil.“

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news-2304 Wed, 25 Jan 2017 09:52:53 +0100 Aktivitäten von Wibu-Systems in China zu Industrie 4.0 https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/aktivitaeten-von-wibu-systems-in-china-zu-industrie-40.html Chinesischer Hersteller IECHO stellt den Schutz von Produktionsdaten mit CodeMeter auf der „Sino-German Map“ zu Industrie 4.0 vor Chinesischer Hersteller IECHO stellt den Schutz von Produktionsdaten mit CodeMeter auf der „Sino-German Map“ zu Industrie 4.0 vor

Wibu-Systems, führend in Monetarisierungslösungen durch Know-how-Schutz und sicherer Softwarelizenzierung, unterstützt die deutsch-chinesische Industrie-4.0-Kampagne namens „I4.0“, die Kooperationsprojekte zur intelligenten Produktion beider Länder vorstellt. Bereits im Jahr 2015 haben auf Staatsebene das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China (MIIT) eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, um deutsch-chinesische Projekte in den Bereichen intelligenter und vernetzter Produktion zu fördern. Zur Kampagne hört die Landkarte „Sino-German Map“ mit Projekten zu Industrie 4.0. Der chinesische Kunde IECHO Science Technology Co., Ltd, ein in China bekannter Hersteller von computergesteuerten Schneidemaschinen für Einzel- und Mehrlagenschnitte und Marktführer für Musterentwicklungssoftware und visuelle Maschinensteuerung, zeigt, wie CodeMeter von Wibu-Systems die Produktionsdaten schützt.

Im Detail geht es beim Unternehmen IECHO um die Integrität von Produktionsdaten sowie Maschinencode oder besondere Einstellungen. Alle kryptographischen Schlüssel, digitalen Signaturen, Zertifikate und Lizenzen werden auf der Schutzhardware CmDongles gespeichert. CmDongles dienen als sichere Hardware, enthalten einen SmartCard-Chip mit moderner Kryptographie und sind in verschiedenen Bauformen wie USB, Speicherkarten oder ASICs verfügbar. CodeMeter stellt sicher, dass nur zertifizierte und herstellerspezifische Maschinen genutzt werden können und schützt so das geistige Eigentum von IECHO. Ebenfalls sind die im Betrieb benötigten Produktionsdaten vor Hackern geschützt.

Beide Unternehmen haben sich entschlossen, zusätzlich zur I4.0-Kampagne zusammenzuarbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse mit chinesischen Partnern wie der Chinese Academy of Engineering (CAE) und der Alliance Industrial Internet (AII, CAICT) zu teilen.

Bereits seit einigen Jahren widmet sich Wibu-Systems zusammen mit seiner Tochtergesellschaft WIBU-SYSTEMS (Shanghai) Co., Ltd an den Standorten Shanghai und Peking dem Thema Cybersicherheit, auch im Rahmen der chinesischen Initiative „Made in China 2025“. Die Initiative wurde von der deutschen Idee zu Industrie 4.0 inspiriert und fördert seit 2015 den großflächigen digitalen Wandel in der chinesischen Industrie. „Made in China 2025“ und Industrie 4.0 sind Teil der strukturellen Veränderung, die in der Weltwirtschaft industrielle Prozesse optimiert, etablierte und neue Wirtschaftszweige fördert und in einem großen Umfang zu Innovation, Qualität und sowohl intelligenter als auch umweltfreundlicher Produktion führt.

Industrie 4.0 und intelligente Produktion erfordern umfangreiche Investitionen in Forschung und Entwicklung. Der Schutz von hochsensiblen Daten und Know-how, das im Rahmen von Entwicklungsaktivitäten entsteht, zählt zu den wichtigen Herausforderungen der intelligenten Produktion. Dies muss auch China meistern, damit deutsch-chinesische Projekte eine Erfolgsstory werden.

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news-2295 Wed, 18 Jan 2017 09:11:57 +0100 Embedded World 2017: Sichere Lizenzierungstechnologie von Wibu-Systems – für beliebige Plattformen, Anbieter und Einsatzzwecke https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/embedded-world-2017-sichere-lizenzierungstechnologie-von-wibu-systems-fuer-beliebige-plattformen-anbieter-und-einsatzzwecke.html Schutz und Lizenzierung für die Industrie Schutz und Lizenzierung für die Industrie

Auf der Embedded World 2017 zeigt Wibu-Systems in der Halle 4 am Stand 540, wie Hersteller von Embedded-Systemen die modulare und schlanke Schutz-, Lizenzierungs- und Sicherheitstechnologie CodeMeter Embedded nutzen können. Anforderungen im industriellen Einsatz sind oft anspruchsvoll, vielfältig und komplex. CodeMeter erfüllt unterschiedliche Anforderungen mit einer einzigen, plattformunabhängigen und universell einsetzbaren Technologie, sodass jeder Hersteller die Schutzmöglichkeiten nutzen kann. Auf der Messe informiert das Unternehmen über folgende Themen:

CodeMeter erweitert Geschäftsmodelle für das industrielle Internet der Dinge (IIoT)

Hardware, ob Gerät oder Maschine, wird immer mehr zur Massenware, deren zugehörige Software festlegt, wie sie funktioniert. CodeMeter bietet den Herstellern intelligenter Geräte und Maschinen die Möglichkeit, ihre Firmware-Upgrades und -Updates zu schützen, Softwareentwickler können ihr geistiges Eigentum vor Piraterie und Nachbauen sichern und Anwender können sicher sein, originale und nicht manipulierte Software zu nutzen. Darüber hinaus erlaubt CodeMeter viele Lizenzierungsmöglichkeiten wie das Erstellen und Ausliefern von Lizenzen im Online- und Offline-Betrieb, die Übertragung von Lizenzen oder das Remote Management. Somit können Hersteller bisher nicht nutzbare Geschäftsmodelle mit flexiblen Preismodellen für ganz unterschiedliche Märkte nutzen, von den Vorteilen des industriellen Internets der Dinge profitieren und neue Einkommensquellen erschließen.

CodeMeter unterstützt eine Vielzahl verschiedener Secure Elements

Industrielle Hersteller definieren bestimmte Anforderungen wie Größe, ESD-Festigkeit oder Temperaturbereich an eine Schutzhardware, aber auch die Maschinen, Anlagen oder Geräte selbst legen Schnittstellen fest. Die Schutzhardware der CodeMeter-Technologie gibt es für verschiedene Bauformen: beispielsweise für die USB-Schnittstelle, zum vertikalen Einbau auf Leiterplatten, als industrietaugliche, EMV-zertifizierte Einsteckkarte für microSD, SD, CF oder CFast und als ASICs im 5mm x 5mm großen Chipsize Package VQFN-32. Die CmAsics widerstehen Temperaturschwankungen von -40° bis +105°C und können wahlweise mit SPI-Kommunikation programmiert werden. Alternativ kann der Schutz an Trusted Platform Modules (TPMs), rechnergebundene Aktivierungsdateien oder nutzerspezifische Cloudcontainer gebunden oder die Lizenzanzahl innerhalb eines Netzwerkes kontrolliert werden.

CodeMeter verstärkt die Sicherheit bei OPC UA

Unternehmen, die Automatisierungssoftware auf Basis des OPC-UA-Standards entwickeln, können ihre interne APIs und Erweiterungen mit dem ANSI-C-basierten SDK des Unternehmens Unified Automation und den darin enthaltenen CodeMeter-Embedded-Funktionen schützen. Die Sicherheitserweiterung für OPC UA enthält eine Softwarebibliothek und Secure Elements, um kryptographische Schlüssel, Lizenzinformationen und vertrauliche Einstellungen sicher aufzubewahren. CodeMeter bietet aber nicht nur sicheren Speicher, sondern zeichnet sich auch durch einfache Konfiguration und Verwaltung aus.

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news-2209 Tue, 25 Oct 2016 10:18:43 +0200 Hyperstone in neuer Sicherheitstechnologie von Wibu-Systems https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/hyperstone-in-neuer-sicherheitstechnologie-von-wibu-systems.html Wibu-Systems setzt Hyperstone Controller in seiner sicheren CodeMeter-Hardware ein, um höchste Produktzuverlässigkeit zu erzielen Wibu-Systems setzt Hyperstone Controller in seiner sicheren CodeMeter-Hardware ein, um höchste Produktzuverlässigkeit zu erzielen

Wibu-Systems, führender Hersteller im Bereich Software- und Dokumentenschutz, stattet seine Schutzhardware (CmDongles) mit Hyperstone Flash-Speicher-Controllern aus. Mit einem umfassenden Portfolio an Bauformen (microSD-, SD-, CF-, CFast-Karten und für USB), entschied sich Wibu-Systems für Hyperstone-Technologie, welche speziell für den Einsatz in anspruchsvollen industriellen Embedded-Anwendungen zum Einsatz kommt, für welche hohe Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Datenerhaltung sichergestellt werden muss.

Um CodeMeter, das SmartCard-Chip-basierte System für Know-how-Schutz, Lizenzierung und Manipulationsschutz mit NAND-Flashspeicher zu vereinen, macht sich Wibu-Systems das Application Programming Interface von Hyperstone, kurz API, zunutze, welches eine Erweiterung der bestehenden Hyperstone-Firmware erlaubt. Diese unabhängige Erweiterung ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Host-System und der Basis-Firmware. Diese sogenannte Customer Firmware Extension (CFE) kann auf verschiedene Features der bestehenden Firmware zugreifen und ermöglicht so die Integration der Kommunikation zwischen dem Flash Controller und dem SmartCard-Chip ohne auf das Flash-Management des Speichermediums zugreifen zu müssen.

Mit der Entwicklung einer speziellen Firmware Extension führt Wibu-Systems eine weitere Verschlüsselung, sowie eine zusätzliche Schlüsselverwaltung ein, welche die CmDongles mit Flash-basiertem Speicher erweitern und damit ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten.

Hyperstone Controller sind bestens geeignet für den Einsatz in Systemen mit strengen Sicherheitsbestimmungen und für den Schutz sensibler, digitaler Daten.

Oliver Winzenried, Vorstand und Mitbegründer von Wibu-Systems, unterstreicht den Wert des innovativen Sicherheitsdesigns: „Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Experten-Teams von Wibu-Systems und Hyperstone machte es möglich, mit innovativen F&E-Projekten „Made in Germany“ voranzutreiben. Dadurch entstanden neue Ideen für Sicherheitslösungen für industrielle Anwendungen, die unmittelbar in neuesten Hyperstone Flash-Speicher-Controllern umgesetzt wurden und von Wibu-Systems in den CmDongles mit Massenspeicher eingesetzt werden. Der hohe Anspruch von Hyperstone an Qualität und Produktlebensdauer, die fortschrittliche Firmware, sowie die lange Verfügbarkeit der Komponenten, gepaart mit Wibu-Systems Expertise für Software- und Datenschutz, Lizenzierung und Sicherheit, ergeben eine optimale Kombination für lloT- und Industrie 4.0-Anwendungen, ganz unabhängig davon, ob es sich um komplett neue Architekturen oder Upgrades bestehender Infrastrukturen handelt.“

„Wibu-Systems gehört zu unseren innovativsten Kunden und verwendet Hyperstone Controller in CmCard-Produkten mit den Schnittstellen SD/eMMC, CF und SATA“, sagt Steffen Allert, Vice President Sales bei Hyperstone. „Mit der Integration unseres neuen USB 3.1 Controllers U9 in der neuen USB-Dongle-Generation CmStick/M wird Wibu-Systems das komplette Spektrum unserer unterstützten Schnittstellen abdecken. Wir schätzen die wertvolle Zusammenarbeit mit Wibu-Systems und freuen uns, dass wir zu dieser ausgefeilten Sicherheitslösungen beitragen können.“

CmDongles

Die CmDongles integrieren einen SmartCard-Chip mit einem Speicherbereich für die sichere Speicherung kryptischer Schlüssel und tausender Lizenzen. Die Idee von CodeMeter ist es, Lizenzen für eine Vielzahl von Produktvarianten in einer Vielzahl von skalierbaren Verkaufsmodellen zu erstellen und zu monetarisieren, auch wenn Lizenzen verschiedener Hersteller in demselben CmDongle kombiniert werden. Um geistiges Eigentum bestmöglich zu schützen, setzt Wibu-Systems eine Kombination verschiedener Hard- und Softwarekomponenten ein, unter anderem den CC EAL 5+-zertifizierten Security-Controller, der Schutz vor Hacker-Angriffen bietet und es praktisch unmöglich macht, sich Zugang zu privaten Schlüsseln und Lizenzen zu verschaffen.

Darüber hinaus bieten anspruchsvolle Programmcode-Verschlüsselungsmechanismen, die auf symmetrischen und asymmetrischen Algorithmen wie AES (Advanced Encryption Standard), RSA (Rivest-Shamir-Adleman) und ECC (Elliptic Curve Cryptography) basieren, Software-Herausgebern und Herstellern intelligenter Geräte einen automatisierten Prozess an, der ihre Anwendungen vor Cyber-Angriffen schützt.

Flash Memory Controller und API

Das gesamte Spektrum der Hyperstone Flash-Speicher-Controller bietet zusammen mit der flash- und applikationsspezifischen Firmware eine Gesamtlösung für industrielle, anspruchsvolle Speicherlösungen für eine Vielzahl von Host-Schnittstellen, darunter CompactFlash (CF), Secure Digital (SD), eMMC, SATA und USB. Zusammen mit Hyperstones proprietärer hyReliability™-Firmware-Architektur bieten alle Controller Zuverlässigkeit, Datenerhaltung, sowie strenge Fail-Safe-Funktionen, die insbesondere für industrielle Embedded-Anwendungen erforderlich sind.

In Hardware integrierte Funktionen und spezielle Firmware-Entwicklungen stellen höchste Datenerhaltung (Endurance, Data Retention) und Refresh-Mechanismen sicher, selbst wenn die Anwendungen extremen Bedingungen ausgesetzt sind. Der integrierte AES-Algorithmus ermöglicht eine Hochgeschwindigkeits-Datenverschlüsselung on-the-fly. Für Sicherheitsanwendungen steht eine einmalige ID zur Verfügung. Das CodeMeter-Konzept von Wibu-Systems bedient sich dieser Hyperstone Sicherheitsfunktionen. Die API ermöglicht darüber hinaus die Implementierung einzigartiger Features und Firmware-Erweiterungen, wobei der entwickelte Code das Eigentum von Wibu-Systems bleibt.

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news-2200 Wed, 19 Oct 2016 09:28:11 +0200 DFKI und Wibu-Systems schließen das Projekt „Security for Smart Production“ erfolgreich ab und setzen es in der SmartFactoryKL um https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/dfki-und-wibu-systems-schliessen-das-projekt-security-for-smart-production-erfolgreich-ab-und-setzen-es-in-der-smartfactorykl-um.html Erfolgreiche Umsetzung eines Sicherheitskonzepts für die intelligente Produktion in Industrie 4.0 Erfolgreiche Umsetzung eines Sicherheitskonzepts für die intelligente Produktion in Industrie 4.0

Um ein ganzheitliches Sicherheitskonzept für die Schutzbedürfnisse industrieller Unternehmen zu entwickeln, haben das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und Wibu-Systems das Projekt S4SmartPro, „Security for Smart Production“ innerhalb von 24 Monaten bis zum Projektende in diesem Jahr durchgeführt, gefördert vom BMWi aufgrund eines Beschluss des Deutschen Bundestags. Gemeinsam wurden geeignete Schutzmechanismen für unterschiedliche Bedrohungsarten erforscht und die passenden Lösungen zur Abwehr als Systemprototyp auf der Produktionslinie der im DFKI beheimateten Technologie-Initiative SmartFactoryKL e.V. umgesetzt. Die Ergebnisse können Unternehmen in intelligenten Produktionstechnologien nach Industrie 4.0 nutzen.

Konkret wurden im Keyfinder-Demonstrator der SmartFactoryKL die RFID-Leser auf OPC UA-Kommunikation erweitert und die sicherheitskritischen privaten Schlüssel in Smart Card Chip-basierten CodeMeter Dongles gespeichert. Dies passiert in einer Art und Weise, dass zwar proprietäre Technologie zur sicheren Speicherung verwendet wurde, die OPC UA-Kommunikation aber hundertprozentig konform zum offenen ISO-Standard von OPC UA erfolgt. Ferner wurden die für die Produktion relevanten Daten im RFID-Tag des Werkstücks signiert gespeichert und damit vor Manipulation gesichert. Zur Signaturprüfung und Echtheitsbestätigung wurde eine App auf einem Tablet verwendet.

Die Nutzung offener Standards wie OPC UA, symmetrischer Verschlüsselung mit AES sowie asymmetrischer Verschlüsselung mit ECC, ECIES und RSA, die Verwendung von Low Cost RFID-Tags mit mittlerem Speicher sowie Standardbetriebssystemen in den Embedded- und Cyber Physical Systems bis zur Cloud sichert Interoperabilität und ermöglicht die Umsetzung in vielen Anwendungen.

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Detlef Zühlke, Vorstandsvorsitzender der SmartFactoryKL, betont die große Bedeutung des Themas Security für Industrie 4.0: „Mit Industrie 4.0 hält das Internet der Dinge Einzug in die Fabriken. Um die Vorzüge der cyber-physischen Produktionssysteme ungestört nutzen zu können, ist es wichtig, „Security by Design“ schon in der Planungsphase zentral zu berücksichtigen. Nur so kann Sabotage und Wirtschaftsspionage entgegengewirkt werden.“

Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems, stellt fest: „Industrie 4.0 funktioniert nur mit ganzheitlichen und nachhaltigen Sicherheitskonzepten. Gerade die wachsende Vernetzung der einzelnen Maschinen lockt Angreifer an, über Schwachstellen einzudringen und die Produktionsprozesse so zu stören, dass immense Schäden entstehen oder wichtiges Know-how in die falschen Hände kommt. Die Erprobung in der SmartFactoryKL bietet beste Verwertungsmöglichkeiten.“

Weitere Informationen zum Keyfinder-Demonstrator der SmartFactoryKL: dfki-3036.dfki.de/DE/keyfinderanlage.php.

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news-2198 Tue, 18 Oct 2016 15:27:55 +0200 Wibu-Systems beteiligt sich an der Compamed und dem Suppliers Forum https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-beteiligt-sich-an-der-compamed-und-dem-suppliers-forum.html Wibu-Systems beteiligt sich an der Compamed und dem Suppliers Forum Wibu-Systems beteiligt sich an der Compamed und dem Suppliers Forum

Zum ersten Mal nimmt Wibu-Systems an der Messe Compamed als Mitaussteller der Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik des Verbands VDMA in der Halle 8A am Stand P13 teil und stellt Lösungen zu Know-how-Schutz, neuen Geschäftsmodellen durch flexible Konfiguration softwarerealisierter Funktionen in Geräten und Security im Bereich Medizintechnik vor. Zusätzlich hält Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, am 15. November von 13:35 bis 14:05 Uhr seinen Vortrag „Industrie 4.0 in der Medizintechnik: Neue Geschäftsmodelle für Hersteller“, und zwar im Compamed Suppliers Forum in der Halle 8b am Stand G40.

Die Hersteller von Medizingeräten und von medizinischer Software können mit der CodeMeter-Technologie sowohl PC-Software und Embedded-Software als auch komplette Betriebssystem-Images und Gerätedaten vor Analyse (Datenschutz und Reverse Engineering), Produktpiraterie und Manipulation schützen. Des Weiteren erlaubt CodeMeter flexible Lizenzierung, das heißt der Hersteller schaltet mit einer automatisierten Auslieferung die vom Anwender gekauften Funktionen frei und kann durch neu gestaltete Abrechnungsmodelle zusätzlichen Umsatz generieren.

Oliver Winzenried erklärt: „In der Medizintechnik ist der Bedarf an praxistauglichen Sicherheitskonzepten stark gestiegen. Einerseits bedeutet die zunehmende Vernetzung medizinischer Geräte Effizienzgewinne für Kliniken oder Arztpraxen, anderseits steigt das Risiko der Manipulation von außen, beispielsweise durch unberechtigte Veränderung von Geräteeinstellungen. Mit einer flexiblen Lösung wie CodeMeter können Hersteller die unterschiedlichen Schutzziele erreichen und ihren Unternehmenserfolg steigern.“

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news-2186 Tue, 11 Oct 2016 09:29:02 +0200 SPS IPC Drives 2016: CodeMeter als neue Sicherheitserweiterung für OPC UA https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/sps-ipc-drives-2016-codemeter-als-neue-sicherheitserweiterung-fuer-opc-ua.html OPC UA-SDK nutzt CodeMeter als sicheren Schlüsselspeicher OPC UA-SDK nutzt CodeMeter als sicheren Schlüsselspeicher

Zur diesjährigen SPS IPC Drives stellt Wibu-Systems in der Halle 7 am Stand 660 die neue Sicherheitserweiterung für OPC UA vor. Die Zusammenarbeit von Unified Automation und Wibu-Systems führte dazu, dass das OPC UA-SDK für ANSI C von Unified Automation ab sofort mit Schutz- und Lizenzierungsfunktionen, basierend auf der CodeMeter-Technologie von Wibu-Systems, genutzt werden kann. Vorteilhaft ist, dass die privaten Schlüssel für die Sicherheitsprofile von OPC UA statt in einer Datei hochsicher im SmartCard-Chip des CmDongle gespeichert werden. Hersteller der Automatisierungsindustrie profitieren davon, mit diesem SDK den Standard OPC UA für die herstellerübergreifende, plattformunabhängige Softwarekommunikation der Maschinen gleichzeitig mit den integrierten Sicherheitsmechanismen von CodeMeter nutzen zu können, wobei die Sicherheit unbemerkt im Hintergrund schnell und reibungslos arbeitet. Der sichere und verlässliche Datenaustausch bei Industrie 4.0 wird nur funktionieren, wenn jeder einzelne Akteur durchgängig von der Maschine bis zum kleinsten Sensor identifiziert wird und somit jedes vernetzte Gerät weiß, mit wem er sich austauschen darf und dass die Kommunikation unverändert ist, also nicht manipuliert wurde.

Entwickler können beim OPC UA-SDK zwischen einer reinen Software-basierten Lösung mit OpenSSL oder einer Hardware-basierten Lösung mit CodeMeter wählen und arbeiten mit einer speziellen Bibliothek von CodeMeter Embedded. CodeMeter enthält einen sicheren Schlüsselspeicher für private Schlüssel der Zertifikate für OPC UA und zusätzlich Lizenzierungsinformationen für Konfigurationen von Maschinen, die nicht von Unberechtigten verändert werden können. Die Schutzhardware CmDongle ist für die USB-Schnittstelle, als Speicherkarte für SD, microSD, CF oder CFast oder als Chip im kleinen VQFN-Gehäuse erhältlich: dies sind die sogenannten Secure Elements. Die sicher gespeicherten Schlüssel werden für symmetrische und asymmetrische Verschlüsselungen genutzt und sichern die Identität der Geräte, die Vertraulichkeit und Integrität der Daten.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erklärt: „Security ist entscheidend für den Betrieb der vernetzten Produktion einer smarten Fabrik. Der Standard OPC UA bietet viele benötigten Funktionen. Das neue OPC UA-SDK mit CodeMeter-Erweiterung hilft Entwicklern, denn es speichert die Zertifikate für die Maschinenkommunikation sicher und hilft, diese für die Vielzahl der einzelnen Komponenten und Sensoren einfach auszurollen.“

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news-2069 Tue, 10 May 2016 14:30:00 +0200 Wibu-Systems unter den “100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg” https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-unter-den-100-orte-fuer-industrie-40-in-baden-wuerttemberg.html CodeMeter als Innovationsmotor für die intelligente Fabrik der Zukunft CodeMeter als Innovationsmotor für die intelligente Fabrik der Zukunft

Wibu-Systems ist als eines von 21 Unternehmen in der „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“-Gala in Stuttgart ausgezeichnet worden. Die baden-württembergische Allianz Industrie 4.0 würdigt mit dieser Auszeichnung die Verdienste der wichtigsten Vordenker auf dem Weg zur Industrie 4.0.

Die erfolgreichen Lösungen der Preisträger sind das Produkt ausgezeichneter Innovationskräfte und haben eine direkte Wirkung auf die Entwicklung der vernetzten Industrie der Zukunft. Der baden-württembergische Staatssekretär Peter Hofelich präsentierte die Auszeichnungen persönlich in Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistungen für die Wirtschaft des Landes.

Wibu-Systems’ Erfolg beruht auf CodeMeter, der vielseitigen Technologie zum Schutz von Software gegen Raubkopien und Nachbau, Abwehr von Sabotage- oder Cyberangriffen und Eröffnung neuartiger Lizensierungsmodelle für erfolgreiche Vertriebsstrategien. Wie flexibel die Lösung ist, zeigt sich am besten in seiner dreifachen Plattformunabhängigkeit: Die lizensierte Software kann auf jedem cyber-physischen System wie PCs, Mobilgeräte, Embedded Systemen, SPS-Systemen oder Mikrocontrollern laufen; alle gängigen Betriebssysteme in der Industrieautomation werden unterstützt, darunter Windows Embedded, Linux Embedded, VxWorks, QNX, und SPSen wie beispielsweise CODESYS; und sie arbeitet mit einer unübertroffenen Vielfalt an Secure Elements, von Dongles und Memorycards oder TPMs hin zu cloud- oder softwarerealisierten Lizenz- und Schlüssel-Containern.

Auf der jüngst beendeten Hannover Messe stellte Wibu-Systems einen typischen Anwendungsfall für das interessierte Fachpublikum vor. Die hochentwickelte Kryptographie-Lösung, kombiniert mit einem sicheren Hardwarecontainer, schützte die Software einer industriellen Stickmaschine, einschließlich aller relevanten Produktionsdaten (Kundenspezifikationen, geschützte Designs, Produktionsvolumen). CodeMeter schützt bereits eine Vielfalt anderer Systeme, von Bahnleitstellen, Geldautomaten und medizinischen Geräten bis hin zu vollständigen Fertigungsstraßen im Fahrzeugbau und vielen anderen Technologien.

Oliver Winzenried, Gründer und Vorstand von Wibu-Systems, freut sich: „Wir sind stolz darauf, als eine der wichtigsten Triebkräfte anerkannt zu werden, die kleinen und mittleren Unternehmen den Sprung in die Industriewelt der Zukunft ermöglichen. Sicherheit wird das A und O der nächsten industriellen Revolution sein und CodeMeter ist unsere pragmatische Antwort auf dessen Herausforderungen, sowohl im Hinblick auf die Technologie als auch auf deren erfolgreiche Kommerzialisierung.“

 

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news-2035 Tue, 19 Apr 2016 14:11:34 +0200 Hannover Messe 2016: Neues CodeMeter ASIC für Leiterplatten https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/hannover-messe-2016-neues-codemeter-asic-fuer-leiterplatten.html Softwareschutz, Lizenzierung und Security jetzt extrem klein Softwareschutz, Lizenzierung und Security jetzt extrem klein

Wibu-Systems stellt erstmals zur Hannover Messe das neue CodeMeter ASIC, die kleinste Bauform der Schutztechnologie CodeMeter, in der Halle 8 am Stand D05 vor. Hersteller können dieses ASIC, das Softwareschutz, Lizenzierung und Security liefert, als Bauteil auf ihre Leiterplatte auflöten und einbauen. Vor allem für kleine Geräte oder für Embedded-Boards ist diese Hardware geeignet; beispielsweise können Medizin- und Messgeräte damit platzsparend ausgestattet werden.

Das CodeMeter ASIC unterstützt sowohl die USB- als auch die SPI-Kommunikation und funktioniert bei extremen Temperaturen zwischen -40 Grad und +105 Grad Celsius. Die Schutzhardware wird im 5x5 mm großen VQFN-32-Gehäuse geliefert.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erklärt: „Das neue CodeMeter ASIC ergänzt unsere Produktpalette an Schutzhardware hervorragend. Ganz flexibel können Hersteller die für sie passende Schutzhardware ab sofort einsetzen. Messebesucher werden von unseren Experten individuell beraten.“

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news-2026 Tue, 12 Apr 2016 10:18:07 +0200 Wibu-Systems tritt der Trusted Computing Group bei, um den Einsatz von Trusted Platform Modules zur sicheren Lizenzierung zu stärken https://www.wibu.com/de/pressemitteilungen/pressmeldungen-details/detail/wibu-systems-tritt-der-trusted-computing-group-bei-um-den-einsatz-von-trusted-platform-modules-zur-sicheren-lizenzierung-zu-staerken.html Wibu-Systems präsentiert IoT-Schutz beim SAE World Congress 2016 Wibu-Systems präsentiert IoT-Schutz beim SAE World Congress 2016

Damit Hersteller noch flexibler die CodeMeter-Technologie nutzen können, ist Wibu-Systems der Trusted Computing Group (TCG) beigetreten. CodeMeter wurde erweitert und ergänzt die vorhandenen Bauformen der Schutzhardware um Trusted Platform Modules (TPM) zur sicheren Softwarelizenzierung. Beim SAE World Congress diese Woche präsentieren TCG-Mitglieder Lösungen für Automotive und Internet of Things (IoT) im TechHub am 14. April. Für beide Anwendungsbereiche benutzt Wibu-Systems den Infineon OPTIGATM TPM und zeigt, wie die Softwareintegrität bei Cyber-Angriffen gewahrt und das intellektuelle Eigentum gesichert werden kann. Bereits während der RSA Conference 2016 in San Francisco hat Wibu-Systems die Schutzmöglichkeiten in der Demonstration „IP Protection and Flexible Licensing Applied to TPM Connected Devices“ als Teil der Initiative „Securing the Internet of Things with Trusted Computing“ vorgestellt.

Die TPM-Erweiterung bedeutet für Hersteller noch mehr Flexibilität beim Einsatz der Schutztechnologie CodeMeter: Vielzählige Hardware-Plattformen wie PCs, mobile Geräte, Embedded-Systeme, Steuerungen und Mikrocontroller können zur Lizenz- und Schlüsselspeicherung als sicheres Element entweder CodeMeter Dongles oder Speicherkarten, TPMs, die Cloud oder softwarebasierte Dateien verwenden. Dabei ist die Lösung vollständig integriert auf gängigen Office-Betriebssystemen und industriellen Systemen.

Angreifer versuchen oft, mittels Reverse Engineering die Software zu verstehen, um dann gefälschte Produkte herzustellen, wertvolle Informationen zu stehlen oder zu fälschen und um Sabotage oder Spionage zu betreiben. Besonders bei Embedded-Systemen sind Angriffe ernst zu nehmen und gefährlich, was die letzten Angriffe auf sicherheitskritische Fahrzeugteile gezeigt hat. CodeMeter schützt den Programmcode und die Lizenzen, die mittels einem sicheren Element an das Zielsystem gebunden werden, damit sie nur darauf funktionieren. Das Erzeugen und Ausrollen der Lizenzen kann nahtlos in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden, wie in ERP-Systeme oder E-Commerce-Lösungen. Damit werden für IoT-Geräte und andere intelligente Geräte neue Geschäftsmodelle möglich wie der Verkauf von Zusatzfunktionen oder Pay-per-Use-Lizenzen.

„Unser Ziel ist, eine Vielzahl an sicheren Elementen auf vernetzten Geräten zu unterstützen. Mit Unterstützung der TCG-Spezifikationen wird Softwarelizenzierung für alle TPM-2.0-Anwender realisiert, neue Geschäftsmöglichkeiten ermöglicht und sichere Softwaremonetarisierung in der IoT-Welt vorangetrieben. CodeMeter, vor wenigen Tagen als Finalist beim SIIA CODiE Award in der Rubrik „Best Content Rights & Entitlement Solution“ nominiert, kann in bestehende Architekturen eingebaut werden und bietet die Chance auf Umsatzwachstum bei schlanker Integration und geringer Anforderungen an Speicher und Prozessoren“, erklärt Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems.

„Wir freuen uns, dass sich Wibu-Systems bei der TCG beteiligt und dass CodeMeter TPM unterstützt“, erklärt Mark Schiller, Geschäftsführer der Trusted Computing Group. „Die Möglichkeit, Programmcode und geistiges Eigentum zu schützen, sind ein wesentlicher Vorteil der Nutzung von TPM in vielen Unternehmens-, Embedded- und IoT-Umgebungen.“

Die TCG ist eine gemeinnützige Organisation, die offene, anbieterunabhängige, globale Industriestandards entwickelt, definiert und fördert und hardware-basierte Vertrauensanker für interoperable Trusted Computing-Plattformen unterstützt, einschließlich Embedded-Systemen und IoT. Der Industriestandard (ISO) TPM-Spezifikation wird in geschätzten Milliarden von Endpunkten eingesetzt. Andere TCG-Spezifikationen für sichere Netzwerke und selbst-verschlüsselnde Laufwerke sind in den Produkten tausender Hersteller implementiert.

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