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Wibu-Systems beteiligt sich am Demonstrator „Industrie 4.0 mit Sicherheit – Made in Germany“ beim IT-Gipfel 2014

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Kooperation deutscher Partner zu Industrie 4.0

Sicherheit zu „Industrie 4.0“ beim IT-Gipfel – präsentiert von Dr. Detlef Houdeau, Senior Director von Infineon Technologies AG, Dr. Thomas Kremer, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG, und Oliver Winzenried, Vorstand der Wibu-Systems AG (v.l.n.r.).

Zum IT-Gipfel 2014 in Hamburg haben sich die Deutsche Telekom, das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, Hirschmann, Infineon Technologies, Trumpf und Wibu-Systems zusammengetan, um den Demonstrator „Industrie 4.0 mit Sicherheit – Made in Germany“ vorzustellen. In der vernetzten Produktion tauschen Maschinen und Anlagen Daten aus; Produktionsprozesse enthalten umfangreiches Know-how. Nur wenn diese Daten und das Know-how vor Diebstahl, Manipulation und Missbrauch geschützt sind und jedes einzelne Gerät innerhalb eines Netzwerks vertrauenswürdig ist, kann Industrie 4.0 erfolgreich etabliert und umgesetzt werden. Der Demonstrator zeigt eine sichere Ende-zu-Ende-Kommunikation, wobei alle kritischen Komponenten in Deutschland entwickelt und produziert wurden. Wibu-Systems beteiligt sich am Demonstrator mit dem „CmStick“ – einem Dongle für die USB-Schnittstelle, der dafür sorgt, dass nur berechtigte Personen Zugriff erhalten. Er enthält einen Smartcard-Chip von Infineon als Vertrauensanker.

Der Demonstrator zeigt zwei unterschiedliche, miteinander vernetzte Produktionsstandorte, die über sichere Kommunikationskanäle verbunden sind. Sicherheits-Chips erfüllen in diesem System sicherheitsrelevante Aufgaben: Sie authentifizieren Personen, Kommunikationskomponenten und Produktionsanlagen und verschlüsseln vertrauenswürdige Daten. Werden einzelne Geräte als nicht vertrauenswürdig identifiziert, werden sie vom Netz genommen. Damit ein Mitarbeiter die Produktion steuern kann, nutzt er einen Tablet-PC mit CmStick und PIN oder Passwort. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nahm bei diesem Demonstrator die Rolle des Mitarbeiters ein und startete eine standortübergreifende Gravur einer Visitenkartenbox.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer der Wibu-Systems AG, verdeutlicht: „Industrie 4.0 wird nur funktionieren, wenn über Verschlüsselung sowohl Daten und Prozess-Know-how als auch jedes Glied der Kommunikationskette vor Spionage und Manipulation geschützt sind. Nur wenn Unternehmen Vertrauen in die intelligente Produktion haben, kann „Made in Germany“ als Qualitätszeichen für Industrie 4.0 am Standort Deutschland etabliert werden. Die Sicherheitskonzepte dafür müssen durchdacht, stabil und wirtschaftlich sein. Mit dem Demonstrator sind wir auf dem richtigen Weg zur sicheren, intelligenten Produktion.“