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Hannover Messe 2017: Wibu-Systems mit ausgereifter Verschlüsselungslösung für Industrie 4.0

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Wibu-Systems erweitert Schutztechnologie, präsentiert den Praxiseinsatz bei Produktionsinseln und startet einen Hackerwettbewerb

Die unterschiedlichen Bauformen der Schutzhardware CmDongles dienen als Secure Elements, passen für unterschiedliche Schnittstellen und erfüllen industriellen Anforderungen.

Wibu-Systems, international führend bei sicheren Lizenzmanagementlösungen für den industriellen Einsatz, stellt zur Hannover Messe vom 24. bis 28. April in der Halle 8 am Stand D05 die neue Generation der Industrie-4.0-tauglichen Produkte vor. Damit die Hersteller intelligenter Geräte neue Geschäftsmodelle sofort nutzen können, zeigt Wibu-Systems, wie dies mit der modularen und skalierbaren Schutztechnologie CodeMeter, optional mit Hardware als Secure Element, funktioniert.

Robustheit und Flexibilität sind unabdingbar im industriellen Einsatz. CodeMeter bietet sichere Schlüssel- und Lizenzspeicher in unterschiedlichen, industrietauglichen Bauformen. Diese Bauformen sind EMV-zertifiziert, arbeiten selbst unter extremen Temperaturen, und zwar die internen Module SD, microSD, CF und CFast von -40 Grad Celsius bis +85 Grad Celsius und die Varianten für USB und als ASIC von -40 Grad Celsius bis +105 Grad Celsius. Zusätzlich nutzen sie moderne Flash-Controller mit patentierten Application Programming Interfaces (APIs), sind durch industriekonforme Beschichtung besonders feuchtigkeitsresistent und die EAL5+-tauglichen Sicherheitscontroller erlauben Verschlüsselungen, Datenverfügbarkeit und Integrität auf hohem Niveau.

Die neue Version CodeMeter Embedded 2.0 erweitert die flexiblen Lizenzmanagement- und Schutzfunktionen der Vorgängerversion und unterstützt gleichfalls unterschiedliche Plattformen und Betriebssysteme, wie Intel x86, PPC, ARM, Windows, Linux, Android, VxWorks und QNX. Hardware und Aktivierungsdateien speichern auf sichere Weise kryptographische Schlüssel, Trust-Lists und Konfigurationsdaten und sind voll in das ANSI-C-basierte OPC UA SDK integriert. Auch können Aktivierungsdateien an Trusted Platform Modules (TPMs) von Drittanbietern gebunden werden. Das SDK kann leicht angepasst werden, entspricht den schlanken Anforderungen von Embedded-Systemen und Steuerungen und ist kompatibel zu den CodeMeter-Varianten für PCs, intelligenten Geräten und Mikrocontrollern.

Zwei gemeinschaftlich erstellte Demonstratoren zeigen Schutzmöglichkeiten für Industrie 4.0:

  • Wibu-Systems gehört zur Technologie-Initiative SmartFactoryKL. Ein Teil der Initiative, bestehend aus Wibu-Systems und 18 weiteren Mitglieder, hat sich zusammen getan, um die Vision von Industrie 4.0 in die Realität zu führen und gemeinsam einen Demonstrator zu entwickeln. Am Stand D20 in der Halle 8 zeigt die Initiative ein flexibles Transportsystem, das durch einen zentralen Roboteraufbau drei Produktionsinseln über Laufbänder bedient. Das Automatisierungssystem nutzt RFID-Tags nach ISO 15693, das OPC-UA-Protokoll und ein Fertigungsmanagementsystem für hohe Standardisierung in der Hardware und den Kommunikationsabläufen. CodeMeter härtet die B&R-Technologie bei gleichzeitiger Standardisierung.
  • Zusammen mit Dutzenden Mitgliedern des Industrial Internet Consortiums (IIC) nimmt Wibu-Systems aktiv an einer Testumgebung teil, die sich vom IIC-Stand C24 in der Halle 8 über den Stand von Plattform Industrie 4.0, den Ständen weiterer IIC-Mitgliedern und sogar weiter entfernten Standorten erstreckt. Das Ziel der Demonstration ist, aufzuzeigen, wie „grenzenlose Sicherheit“ in einer sehr heterogenen Umgebung funktionieren kann. Wibu-Systems zeigt dabei eine Stickmaschine, deren mit CodeMeter verschlüsselten Produktionsdaten auf sicherem Wege übertragen und durch CodeMeter authentifiziert werden. Somit wird gezeigt, wie leicht Know-how-Schutz und sichere Schlüsselspeicher in einer intelligenten Fertigung eingesetzt werden können.

Oliver Winzenried, Mitgründer und Vorstand von Wibu-Systems, freut sich auf die diesjährige Messe: „Wir sind regelmäßiger Aussteller auf der Hannover Messe, aber 2017 wird ein ganz besonderes Erlebnis für uns werden. In unserer Pressekonferenz, die am 24. April um 13 Uhr im Raum Frankfurt beginnt, werden wir Details zu einem speziellen Hackerwettbewerb vorstellen, mit dem wir die Stärke und Richtigkeit der neuen Blurry Box-Verschlüsselung beweisen wollen. Diese neue Art der Verschlüsselung haben wir gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt. Da Software immer stärker die heutigen technischen Entwicklungen beeinflusst wird, werden die Angriffe auf die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Daten zunehmen. Blurry Box bietet eine zukunftssichere Lösung für alle Softwareentwickler und ist für den Einsatz in der Industrie perfekt geeignet.“