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Embedded World 2020: Wibu-Systems stellt die neue Version 2.40 von CodeMeter Embedded vor

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Noch mehr Flexibilität bei der Monetarisierung von Embedded-Software

Bild: Wibu-Systems präsentiert CodeMeter Embedded 2.40 während der Embedded World.

Karlsruhe – Wibu-Systems, Vorreiter bei Geschäftsmodellen für Softwareanbieter weltweit, stellt zur Embedded World die neue Version von CodeMeter zum Schutz von Embedded-Software vor. Messebesucher können sich in der Halle 4 am Stand 320  über die Neuheiten informieren und sich die Schutzhardware zeigen lassen, die ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllt.

CodeMeter Embedded ist eine statische Bibliothek, die die Lizenzierungs- und Kryptografiefunktionen von CodeMeter über ein bestimmtes API für Embedded-Betriebssysteme wie Android, Linux Embedded, QNX, VxWorks und Windows bereitstellt. Abhängig von der Architektur des Zielsystems, sei es x86, ARM, MIPS oder PowerPC, erhalten Hersteller eine bestimmte Bibliothek mit einem extrem kompakten Footprint von 400 bis 600 KB, die es ihnen erlaubt, ihre Embedded-Software mit robusten Verschlüsselungsmechanismen zu schützen und ihr Know-how mit lizenzbasierten Modellen zu monetarisieren.

Obwohl der Kern des Internets der Dinge die Vernetzung von Geräten ist, gibt es immer noch eine beträchtliche Anzahl an Offline-Geräten. Ab dem Release 2.40 von CodeMeter Embedded stehen den Herstellern zwei alternative Wege für die Offline-Übertragung von Lizenzen zur Verfügung. Neben dem bereits verfügbaren Weg über Update-Dateien enthält CodeMeter Embedded nun die grundlegenden Funktionen von License Transfer. Mit License Transfer ist es möglich, eine Lizenz von einem CmDongle, das ist die Schutzhardware in den Bauformen USB, sichere Speicherkarte oder ASIC, offline auf ein Embedded-Device zu übertragen. Beide Wege unterscheiden sich in dem Zeitpunkt, wann die Bindung an das Embedded-Device erfolgt.

Im Fall der Update-Datei wird das Device ausgewählt, sobald die Lizenz in CodeMeter License Central, dem Tool zum automatischen Erzeugen, Ausstellen und Verwalten von Software-Lizenzen, als Update-Datei heruntergeladen wird. Falls das Embedded-Device während der Produktion bereits erfasst wurde, kann es direkt über die Seriennummer ausgewählt werden. Die Update-Datei wird dann auf einen Memory-Stick übertragen. Dieser wird mit dem Embedded-Device verbunden und die Lizenz wird dort mittels der Software importiert.

Im Falle von License Transfer wird eine wählbare Anzahl an Lizenzen auf einen CmDongle übertragen. Dabei steht noch nicht fest, auf welches Embedded-Device diese Lizenzen zukünftig übertragen werden. Der Laptop des Service-Technikers mit dem CmDongle und der CodeMeter Runtime wird mit dem Embedded-Device in Feld verbunden. Die Software überträgt dann die Lizenz vom CmDongle auf das Embedded-Device. Die Bindung an das Embedded-Device erfolgt erst zu diesem Zeitpunkt und ist daher in CodeMeter License Central nicht bekannt.

Der Weg über die Update-Datei unterstützt die volle Flexibilität von CodeMeter. Lizenzen können ausgeliefert, verändert und zurückgegeben werden. CodeMeter License Central führt genau Buch über die Lizenzen und Automatismen wie das Wiederherstellen aller Lizenzen auf einem Embedded-Device. Der Weg über License Transfer bietet das einfache Ausliefern von neuen Lizenzen und ist dann optimal, wenn zum Zeitpunkt des Kontaktes mit CodeMeter License Central das Zielgerät noch nicht feststeht. 

Wibu-Systems hat nicht nur die Möglichkeiten von CodeMeter Embedded erweitert, sondern auch das Angebot an CmDongles. Aktuell können Hersteller zwischen 18 unterschiedlichen Bauformen wählen, um ihre besonderen Marktanforderungen zu erfüllen. Die verfügbaren Bauformen unterscheiden sich nicht nur in der Gehäusegröße (im kompakten Gehäuse oder im Standard-Gehäuse) und dem Gehäusematerial in Plastik oder Metall mit kundenspezifischen Anpassungsmöglichkeiten, sondern auch in den Schnittstellen (USB, SD, microSD, CFast, SPI), den Befestigungsarten des USB-Steckers (SiP oder Standard), der implementierten USB-Version 2.0 oder 3.1, den NAND-Flash-Speicherklassen MLC oder pSLC, verschiedenen Temperaturbereichen der Betriebsumgebung sowie der Wahl, die Schutzhardware abnehmbar oder dauerhaft zu befestigen.