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Kategorien: Automotive

Desoutter – Frankreich – Automobilbereich

Desoutter optimiert die digitale Transformation mit CodeMeter

Desoutter strebt Spitzenstellung für Digitalisierung an

Mit CodeMeter von Wibu-Systems kann Desoutter seinen Kunden sowohl eine Antwort auf die durch Industrie 4.0 erzeugten Erwartungen geben als auch sein geistiges Eigentum schützen.

Die Herausforderung

Im Zeitalter von Industrie 4.0 wollen die Kunden von Desoutter noch flexibler sein, und zwar in der Art und Weise, wie sie deren Produkte einsetzen können. Das Unternehmen suchte nach einer Lösung, die den unterschiedlichen Anforderungen der Kunden entspricht und gleichzeitig hilft, die Position von Desoutter als Vorreiter im Bereich des industriellen Internets auf dem Markt zu etablieren.

 

Die Lösung

Bei seinen Hardwareprodukten verkauft Desoutter keine Software mit festen Lizenzmengen mehr. Stattdessen nutzt das Unternehmen ein innovatives Konzept, das es seinen Kunden ermöglicht, dynamisch und abhängig vom Budget nur die Nutzungseinheiten zu kaufen, die sie tatsächlich benötigen. Um diese Nutzungseinheiten vor der Bedrohung durch Cyberkriminalität zu schützen, setzt das Unternehmen auf die Expertise von Wibu-Systems.

Das Ergebnis

Während die Werkzeuge bei Desoutter im Mittelpunkt stehen, ist es gerade die Software, die Desoutter auszeichnet. Die Kombination der Nutzungseinheiten von Desoutter mit den robusten Schutzmechanismen von Wibu-Systems stellt sicher, dass Kunden genau die benötigen Funktionen kaufen können. Mit dieser Flexibilität stärkt Desoutter die Beziehung zu seinen Kunden.

Der Kunde

Desoutter Industrial Tools gehört zu den global führenden Unternehmen im Bereich der elektrischen und pneumatischen Schraubsysteme. Das Unternehmen beliefert unterschiedliche Montage- und Fertigungsbetriebe aus der Luftfahrt und Fahrzeugindustrie. Die Firmenzentrale ist in Nantes, wo sich über 200 der insgesamt 1300 Mitarbeiter weltweit mit Forschung und Entwicklung beschäftigen. 60 Mitarbeiter befassen sich speziell mit der Entwicklung von Software und Elektronik.

Laurent Macquet, Line Manager Software & Embedded Systems bei Desoutter
“Für uns ist es wichtig, dass wir unseren Kunden die Anpassungsfähigkeit bieten können, die sie bei Industrie 4.0 benötigen. Es geht weniger darum, so viele Lizenzen wie möglich zu verkaufen, sondern darum, eine Lösung anzubieten, die höchst vielseitig ist, so wie es unsere Kunden wünschen. Wie können wir dies erreichen? Wir haben die Funktionen der einzelnen Tools neu überdacht und für unsere Anwender flexibler gestaltet. Zusammen mit Wibu-Systems haben wir eine Lösung entwickelt, die uns von den Einschränkungen der traditionellen Softwarelizenzierung befreit.”

Neugestaltung der Geschäftsstrategie nach den Prinzipien von Industrie 4.0

Mit seinen Werkzeugen wollte Desoutter schon immer den neuesten Stand der Technik erreichen. Bei modernen Montagelinien, beispielsweise in Autofabriken, leisten sie weit mehr als nur Schrauben anzuziehen und Löcher zu bohren. Die Werkzeuge von Desoutter sind geschickt auf die verwendeten Materialien abgestimmt, sie führen ihre Bediener durch den Montageprozess und sie bieten die Rückverfolgbarkeit, die für eine moderne Hochpräzisionsfertigung erforderlich ist. Desoutter ist in einem hart umkämpften Markt tätig, sodass es für das Unternehmen unerlässlich ist, sich ständig neu zu erfinden.

„Im Moment stehen wir vor einer radikalen Veränderung“, sagt Laurent Macquet, Line Manager Software & Embedded Systems bei Desoutter Industriewerkzeuge. „Wir sind nicht länger ein Unternehmen, das nur Hardware verkauft. Nach und nach erweitern wir unser Produktportfolio um den bedeutenden Teil Software.”

Mit dieser Veränderung geht Desoutter direkt auf die Bedürfnisse seiner Kunden ein. Industrie 4.0 verlangt von allen Akteuren der Wirtschaft mehr Flexibilität. „Wenn einer unserer Kunde seine Tätigkeit neu ausrichtet, um unmittelbar auf Veränderungen seines Marktes zu reagieren, dann wollen wir ihn mit unseren Lösungen bei diesem Schritt unterschützen.“ Die große Frage für Desoutter war, wie sie am besten ihre Software monetarisieren könnten und gleichzeitig den Kunden eine noch größere Flexibilität zu bieten. „Und das muss natürlich auf sichere Weise geschehen“, sagt Macquet, „ohne Risiko eines Missbrauchs unserer Software“.

Nutzungseinheiten

Die Hightech-Lösungen von Desoutter bestehen aus weit mehr als nur der Hardware allein. Controller, Embedded-Systeme und Software gehören alle zum Gesamtpaket: In der Vergangenheit benötigte jedes Werkzeug für den Betrieb einen separaten Controller. Heutzutage steuert ein Controller bis zu zwanzig Werkzeuge über eine drahtlose Verbindung. Früher hatte jede Hardware auch eine eigene Software an Bord, die mit einer traditionellen Produktlizenz ausgestattet war. Das war zu starr und unhandlich für die heutigen Anforderungen. Darum hat Desoutter einen neuen Ansatz entwickelt: die Desoutter-Nutzungseinheiten.

Die Idee ist einfach: Kunden kaufen Nutzungseinheiten, um einen bestimmten Service nutzen zu können, beispielsweise zum Festschrauben. Wenn die Anwender das Festschrauben nicht mehr benötigt, können sie das Festschrauben zurückgeben und später dafür einen anderen Service nutzen oder sogar ein anderes Werkzeug damit zu betreiben. „Die Idee dahinter ist, dass wir unseren Kunden die Möglichkeit geben wollen, unsere Services bedarfsgerecht zu nutzen“, erklärt Macquet. Zuvor haben Kunden eine gewisse Lizenzmenge gekauft. Wenn die Kunden einen Arbeitsplatz für einen anderen Einsatz umgebaut haben, waren die unverbrauchten Lizenzen verloren. „Mit unserem neuen Konzept kann der Kunde die verfügbaren Nutzungseinheiten für einen anderen Zweck sofort einsetzen.“

Lückenloser Schutz

Für Desoutter war es wichtig, dass die Nutzungseinheiten elektronisch gekauft werden konnten und dass das gesamte Konzept komplett geschützt sein würde. Denn das Hacken oder Fälschen von Nutzungseinheiten würde sich direkt auf den Unternehmensumsatz auswirken. „Eine fertige, proprietäre Lösung für unseren Anwendungsfall schien es nicht zu geben“, so Macquet weiter. „Wibu-Systems hat sich jedoch sehr stark unserem Konzept gewidmet. Durch eine intensive Zusammenarbeit haben wir unser Ziel erreicht.“ Wibu-Systems hat sich nicht nur um den allgemeinen Schutz der Produkte besonders gekümmert, sondern auch um die Infrastruktur, die für das Erzeugen und Liefern der Nutzungseinheiten notwendig ist. Die Lösung basiert auf der CodeMeter-Technologie für Softwareschutz und Lizenzierung von Wibu-Systems, speziell angepasst auf die besonderen Bedürfnisse von Desoutter. Jetzt können Kunden mit einem Online-Konfigurator die Funktionen wählen, die sie für ein bestimmtes Werkzeug haben wollen, und dann die dazugehörigen Nutzungseinheiten bestellen. Desoutter liefert die Nutzungseinheiten über ein E-Wallet in Form eines USB-Dongles. Der Kunde kann den Service einfach aktivieren, indem er den Dongle am Controller anschließt. „Wir wollen unser Angebot erweitern und unseren Kunden nicht nur USB-Dongles geben und auch die Nutzungseinheiten online liefern“, fügt Macquet hinzu. „Wir arbeiten derzeit an einer Erweiterung der bestehenden Lösung mit Wibu-Systems.“ Aufgrund der Partnerschaft mit Wibu-Systems ist es Desoutter gelungen, den Markt noch flexibler zu bedienen, den Geist der digitalen Transformation anzunehmen und gleichzeitig den Schutz seines geistigen Eigentums zu perfektionieren.