SumoDacs | Secure Mobile Data Access
Ziel des Projekts SumoDacs ist die Entwicklung einer Architektur für den sicheren Zugriff auf Unternehmensdaten mit mobilen Endgeräten unter Verwendung von Hardware-Tokens. Die Hardware steht bereits in für mobile Anwendungen geeigneten Bauformen zur Verfügung, z.B. als USB-Stick oder als SD-Card; zusätzlich wird auch der zukünftige elektronische Personalausweis als Token verwendet. Ein auf kontextsensitiven Rollen basiertes Berechtigungssystem wird eine flexible und feingranulare Zugriffskontrolle sowie digitales Rechtemanagement ermöglichen, welche die Herausforderungen ubiquitärer Anwendungsszenarien erfüllt.
Nach Abschluß der Projekts steht eine prototypische Referenzlösung zur Verfügung, die im CRM-System von CAS eine browserbasierte Sicherheitslösung für Clients bietet. Die Prototyplösung wird zeitnah nach Abschluss des Projekts zu verschiedenen Produkten zum sicheren Zugang, d.h. Access- und Identity Management und zum Schutz von Anwenderdaten weiterentwickelt und angeboten. WIBU-SYSTEMS wird Entwicklungstools anbieten, um mobile Sicherheitsanwendungen einfach zu integrieren. Dies wird ein neues Marktpotential neben Schutz und Lizenzierung digitaler Produkte erschließen und weiteres wirtschaftlichen und beschäftigungsmäßiges Wachstum ermöglichen.
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S4Clouds | Softwareschutz für Cloud Computing
Im Januar identifizierte eine Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM das Cloud Computing als wichtigsten IT-Trend 2010: Unternehmen werden verstärkt externen Speicherplatz, Rechenkapazitäten und einzelne Anwendungen übers Internet nutzen, um Kosten zu senken und von neuen Technologien zu profitieren. Somit stellen Softwarehersteller, deren Produkte in der Cloud zur Verfügung stehen, spezielle Anforderungen an Flexibilität und Sicherheit des Lizenzmanagements. Ab dem 2. März, dem ersten CeBIT-Tag, arbeiten das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik mit dem Softwareschutzhersteller Wibu-Systems AG gemeinsam am neuen Projekt S4Cloud. Das Ziel ist, ein sicheres und innovatives Lizenzmanagementsystem für die speziellen Anforderungen des Cloud Computings auf den Markt zu bringen und dafür die bewährte CodeMeter-Technologie zu erweitern.
S4Cloud bündelt die Kompetenzen beider Forschungspartner. Fraunhofer ITWM hat bereits das patentierte Verfahren “GenLM” zum Lizenzmanagement im Grid- und Cloud-Computing entwickelt, das mit einem besonders sicheren Verfahren erweitert wird: zukünftig soll “GenLM” Schlüssel und Lizenzparameter erzeugen, optional auch beim Anwender mit einem angriffssicheren Hardwaretoken. CodeMeter von Wibu-Systems hat sich bereits als hardwarebasierte Lösung CodeMeter oder aktivierungsbasierte Lösung CodeMeterAct bei Softwareherstellern etabliert, um Software zu schützen und zu lizenzieren. Im Projekt berechnet “GenLM” aus Eingabedaten ein Ressourcen-Ticket, welches in ein datenabhängiges CodeMeter-Nutzungsrecht umgewandelt wird. Damit können die Nutzungsrechte an einer Software an die Eingabedaten eines Nutzers gebunden werden. Gleichzeitig wird die softwarebasierte Lösung CodeMeterAct so erweitert, dass sie in virtuellen Systemumgebungen funktioniert. Sind die Cloud-Eigenschaften implementiert, wird CodeMeter-geschützte Software flexibel und sicher in der Cloud ablaufen können.
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VitaBIT | Mobile Informationsdienste in der Pflegelogistik
Ziel des Projektes VitaBIT ist die Entwicklung einer offenen, äußerst sicheren IT-Plattform, die zur Unterstützung für die Übertragung und den Zugriff auf Patientendaten genutzt werden soll. Mit dieser Plattform sollen auch noch weitere Anwendungskomponenten ermöglicht werden, wie zum Beispiel die Regelung von Datenzugriffen, die Navigation des Pflegepersonals oder das Anlegen von Kundenprofilen. Basierend auf dieser IT-Plattform sollen Allianzen zwischen Seniorenzentren, Krankenhäusern, Rehaeinrichtungen, Arztpraxen und sonstigen Einrichtungen, die im Gesundheitswesen tätig sind, entstehen. Die verschiedenen Einrichtungen sollen untereinander über die Plattform vernetzt werden, um somit die Patienten höchst effizient versorgen zu können.
Im Mittelpunkt der IT-Lösung steht ein mobiles Sanitätsphone, das in gewisser Weise einem Handy ähnlich sieht und mit einem digitalen Stift die Daten erfasst. Das Sanitätsphone verfügt über ein größeres Display über das per Touchscreen Informationen eingegeben werden können und Bilder verschickt werden können.
Das Projekt wird im Rahmen des Förderschwerpunktes SimoBIT durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) öffentlich gefördert. VitaBIT ist dabei eines von zwölf Projekten, das aus rund 100 eingereichten Projektvorschlägen für die Förderung ausgewählt wurde.
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Pro-Protect | Produktpiraterie verhindern mit Software-Schutz
Der Schutz vor Produktpiraterie gewinnt zunehmend auch im Investitionsgüterbereich an Bedeutung: Beispiele reichen von gefälschten Ersatzteilen bis hin zu Nachbauten von komplexen Gesamtanlagen. Software stellt bereits heute einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Grundsätzlich nimmt der Software-Anteil an Innovationen im Maschinen- und Anlagenbau stetig zu. Ein wirkungsvoller Schutz dieser Software ist folglich die Vorraussetzung für den Schutz der Produkt-Innovationen. Gleichzeitig steigt mit zunehmender Digitalisierung der Produktion die Bedeutung des Schutzes von digitalen Produktionsdaten.
Ziel des Projektes ist es daher, im Desktop-Computing existierende Lösungen zum Software-Schutz auf den Bereich der Produktion zu übertragen, um den Anforderungen des Anlagen- und Maschinenbaus nach einem durchgängigen Schutz vor den Gefahren der Produktpiraterie entsprechen zu können. Dies betrifft sowohl das Erschweren des Nachbaus von Maschinen und Komponenten, die mit komplexen Software-Funktionen ausgestattet sind, als auch die Abwehr von Methoden oder Verfahren, die auf das nicht autorisierte Kopieren und Nutzen von aufwändigen Maschinensteuerungsprogrammen zur Herstellung von geklonten Produkten abzielen.
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Pro Inno II | Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen
Mit dem Programm sollen über Innovationen und Zukunftstechnologien die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), einschließlich des Handwerks
und der unternehmerisch tätigen Freien Berufe, nachhaltig unterstützt und damit ein wirkungsvoller Beitrag zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen geleistet werden.
Die Unternehmen sollen angeregt werden, ihre Innovationskompetenz
mit dem Ziel der Entwicklung und Anwendung von Zukunftstechnologien sowie eines Zugewinns an Kooperationserfahrungen durch die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Forschung und
Entwicklung zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland zu erweitern. Zum Beispiel sind hier folgende Projekte hervorzuheben: SecFlash, SecSPS und S4Cloud.
Die Förderung soll zur Verbesserung des Innovations- und Kooperationsmanagements in mittelständischen Unternehmen beitragen.
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iRegion Karlsruhe | "Vertrauenswürdiges Netz":
Macht das Internet transparenter und sicherer, damit man ohne Sorgen im Netz bezahlen oder sogar wählen kann. EVA - Einfacher VertrauensAnker: Einfach nutzbar | Verständlich | Verlässlich
Sicherheitsbedenken und komplizierte Technik werden von Unternehmen als wesentliche Hindernisse für das E-Business angesehen. Bisher gibt es auch international keine umfassende und einfach nutzbare Sicherheitslösung.
Die mitarbeitenden Partner im Projekt Vertrauenswürdiges Netz sind Sicherheitsspezialisten, Inhalte- und Dienstanbieter, die im Zusammenspiel das nötige Know-how und die erforderliche Kompetenz zum Aufbau solch einer umfassenden Sicherheitslösung mitbringen. Gemeinsam erreichen sie außerdem die notwendige kritische Masse, um eine marktrelevante Lösung zu verwirklichen.
Als Ergebnis der Entwicklung ist ein elektronisches Gerät geplant, welches als "Vertrauensanker" dient: Sobald dieser Vertrauensanker, beispielsweise ein Datenstick oder ein Handy, mit dem Computer verbunden ist, werden die eigenen Daten im Internet vor Hackerangriffen, Viren und "Trojanern" geschützt - egal wo man gerade ist.
Der Einfache Vertrauensanker EVA ermöglich Verschlüsselung, Authentifizierung, digitales Rechtemanagement und elektronischen Unterschrift und dient damit als Grundlage für die Realisierung des Vertrauenswürdigen Netzes.
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